Unterstützung der Partnerstadt Kati – Bau eines Frauenzentrums

Seit Anfang des Jahres 2009 unterhält Erfurt freundschaftliche Beziehungen zu Kati, einer Stadt in der nordafrikanischen Republik Mali, unweit der Hauptstadt Bamako.

Die Republik Mali, eine der ältesten Demokratien Afrikas, ist das viertärmste Land der Erde! Fast überall fehlt es am Allernötigsten!

Initiatoren der freundschaftlichen Beziehungen Erfurt-Kati waren die Botschafterin der Republik Mali in der Bundesrepublik Deutschland, Fatoumata Siré Diakite, welche im Jahr 2007 Erfurt als "Botschafterin des Monats" besuchte, sowie der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Die Landeshauptstadt Erfurt hat sich sich zum Ziel gesetzt, die Stadt Kati im Rahmen einer Städtepartnerschaft zu unterstützen.

Zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit wird in der Stadt Kati ein Zentrum als Begegnungs-, Schulungs- und Produktionsstätte für Frauen und Frauenorganisationen errichtet.

In diesem Frauenzentrum sollen die Frauen Katis, darunter zahlreiche Witwen und Alleinerziehende, Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Die meisten von ihnen können weder lesen noch schreiben, deshalb werden Alphabetisierungskurse einen breiten Raum einnehmen. Neben einem Klassenraum gehören auch ein Mühlenraum, eine Färberei sowie Räume für die Verarbeitung des selbst angebauten Gemüses zum künftigen Zentrum.

Während des Aufenthaltes einer Erfurter Delegation Anfang 2011 wurde der Grundstein für das Frauenzentrum durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt Andreas Bausewein und den Bürgermeister von Kati Hamala Haidara gelegt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Erfurt, die sich an der Aktion "Restcent" beteiligen. Es konnte eine Spende in Höhe von 3.000 Euro für den Bau des Frauenzentrums übergeben werden.