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672 | Bonifatius (672/675–754)

"Apostel der Deutschen" Der Angelsachse Winfried wurde zwischen 672 und 675 in Sussex (England) geboren und im Kloster Nursling erzogen.

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1260 | Meister Eckhart (um 1260–1328)

deutscher Mystiker Eckhart wurde um 1260 als Sohn des Ritters Eckhart von Hochheim in der Nähe von Tambach (Landkreis Gotha) geboren. Um 1275 wurde Eckhart in das Kloster der Erfurter Dominikaner („Prediger“) gegeben.

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1480 | Crotus Rubianus (1480 – um 1545)

Humanist und Theologe Johannes Crotus Rubianus (eigentlich Johannes Jäger) stammte aus dem bei Arnstadt gelegenen Dornheim. Gemeinsam mit Ulrich von Hutten besuchte er die Klosterschule in Fulda.

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1483 | Martin Luther (1483–1546)

Reformator Nach erfolgreichem Schulbesuch in Mansfeld, Magdeburg und Eisenach ließ sich der 17jährige Martin Luther Anfang Mai 1501 als Martinus Ludher ex Mansfelt für das Sommersemester 1501 in die Erfurter Universitätsmatrikel eintragen.

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1488 | Eobanus Hessus (1488–1540)

humanistischer Dichter Als Eobanus Koch wurde Eobanus Hessus 1488 in der Nähe des hessischen Städtchens Haina geboren. 1504 bezog er die Universität Erfurt.

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1488 | Ulrich von Hutten (1488–1523)

humanistischer Dichter Ulrich von Hutten entstammte einem hessischen Rittergeschlecht. Er besuchte die Klosterschule von Fulda. Mit Hilfe seines Freundes Crotus Rubianus gelang ihm 1505 die Flucht nach Köln, wo er ein Studium aufnahm.

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1492 | Adam Ries (1492–1559)

der "Rechenmeister des deutschen Volkes" Adam Ries wurde 1492 in der fränkischen Stadt Staffelstein geboren. Um 1518 ließ Ries sich in Erfurt nieder. In der Erfurter Zeit erschienen seine ersten beiden Rechenbücher.

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1594 | Gustav II. Adolf (1594–1631)

König von Schweden Gustav II. Adolf landete mit seiner Armee 1630 an der pommerschen Ostseeküste, um, als sich die Waagschale zugunsten des Kaisers zu neigen begann, in den seit 1618/1620 in Deutschland tobenden Krieg einzugreifen und den Sieg der kaiserlichen Seite zu verhindern.

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1653 | Johann Pachelbel (1653–1706)

Barockkomponist, einer der Vorläufer Bachs Johann Pachelbel ist als Schöpfer von Orgelwerken, aber auch von Kantaten und Motetten sowie von Kammermusik hervorgetreten. Er wurde in Nürnberg geboren und am 1. September 1653 dort getauft.

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1685 | Christian Reichart (1685 – 1775)

Begründer des neuzeitlichen Erfurter Erwerbsgartenbaus Christian Reichart wurde 1685 in Erfurt geboren. Nach dem Studium der Rechte in Erfurt trat er in den Dienst seiner Vaterstadt und gelangte hier aufgrund seiner Fähigkeiten und seines Fleißes in hohe Stellungen.

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1711 | Sidonia Hedwig Zäunemann (1711 – 1740)

Dichterin Die Zäunemännin war Tochter eines Erfurter Juristen, sie zeigte früh Neigung zu Büchern und zum Versemachen. Unter Anleitung ihres Vaters eignete sie sich eine reiche Bildung an.

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1733 | Christoph Martin Wieland (1733–1813)

der älteste der Weimarer Klassiker Christoph Martin Wieland wurde 1733 als Sohn eines Pfarrers in Oberholzhausen geboren. Seine Kindheit und seine Jugend verbrachte er in der schwäbischen Reichsstadt Biberach.

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1744 | Carl Theodor Maria Freiherr von Dalberg (1744–1817)

kurmainzischer Statthalter in Erfurt, Erzbischof von Mainz, Fürstprimas, Großherzog von Frankfurt Dalberg entstammte einem der ältesten mittelrheinischen Reichsadelsgeschlechter. Er wurde am 8. Februar 1744 in Mannheim geboren und jung für die geistliche Laufbahn bestimmt.

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1745 | Johann Hieronymus Schroeter (1745-1816)

Astronom Johann Hieronymus Schroeter wurde 1745 in einer alteingesessenen Erfurter Familie geboren. 1761 begann er in Erfurt das Studium der evangelischen Theologie, 1764 wechselte er an die Göttinger Universität über und studierte von nun an die Rechte.

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1749 | Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Goethe kam im Jahre 1765 auf dem Wege zu seinem Studienort Leipzig als Durchreisender ein erstes Mal mit Erfurt in Berührung. 1775 wurde Goethe an den Weimarer Hof berufen. Schon wenige Wochen danach begleitete er Herzog Carl August nach Erfurt zum kurmainzischen Statthalter Dalberg.

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1759 | Friedrich Schiller (1759–1805)

Ein Schauspiel von Schiller wurde erstmals 1782 in Erfurt aufgeführt; es waren die „Räuber“. Erstmals kam Schiller 1787 nach Erfurt, er besuchte dabei eine im Ursulinenkloster lebende Tochter einer Bekannten.

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1770 | Johann Bartholomäus Trommsdorff (1770–1837)

Vater der wissenschaftlichen Pharmazie Trommsdorff wurde 1770 als Sohn eines Arztes und Professors der Medizin in Erfurt geboren.

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1813 | Anton Dominik Fernkorn (1813–1878)

der bedeutendste deutsche Erzgießer des 19. Jahrhunderts Am 17. März 1813 wurde Dominicus Anton Fernkorn in Erfurt geboren. Nach dem frühen Tode seines Vaters wurde er von seinem Stiefvater gut erzogen.

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1848 | Heinrich Hübschmann (1848–1908)

Sprachwissenschaftler, Begründer der wissenschaftlichen Armenologie Johann Heinrich Hübschmann wurde am 1. Juli 1848 als Sohn eines Mühlenbesitzers in Erfurt geboren.

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1864 | Max Weber (1864–1920)

bedeutender Sozialwissenschaftler Max Weber wurde am 21. April 1864 als erstes Kind eines beamteten Stadtrats in Erfurt geboren.

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1875 | Richard Wetz (1875–1935)

bedeutender spätromantischer Komponist Richard Wetz wurde 1875 in Gleiwitz (Oberschlesien) geboren. Nach dem Schulbesuch in seiner Heimatstadt studierte er am Konservatorium in Leipzig.

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