Cranach des Monats – Städtekooperation „Wege zu Cranach“

Das historische und künstlerische Erbe der Malerfamilie Cranach am authentischen Ort zu bewahren, kunsthistorisch zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, dies sind kurz zusammengefasst die Ziele der Städtekooperation „Wege zu Cranach“. Um den reichen Cranach-Bestand in den Partnerorten einem breiten Publikum ausführlich vorzustellen und die Aufmerksamkeit gezielt auf das Schaffen von Lucas Cranach d. Ä. zu lenken, hat sich die Kooperation etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „Cranach des Monats“ präsentieren die Orte in den kommenden Monaten Werke des großen Renaissancemalers.

Cranach des Monats

Cranach-Interessierte dürfen sich in den kommenden Monaten auf weitere spannende Erkenntnisse zu weltlichen und religiösen Werken des großen deutschen Renaissance-Malers in Bayern und Mitteldeutschland freuen.

Mann mit langem Haar und Barth trägt ein Lamm als Symbol für den sich opfernden Christus auf seinen Schultern.
©  Kunstmuseen der Landeshauptstadt Erfurt, Angermuseum, Inventar-Nr. 4411

Cranach des Monats – Juni: Christus als guter Hirte

01.06.2015 09:45

Im Juni 2015 widmet sich die Städtekooperation „Wege zu Cranach“ in ihrer Online-Rubrik „Cranach des Monats“ dem Werk „Christus als guter Hirte“. Karsten Horn, Kurator der Sammlung mittelalterliche Kunst im Angermuseum Erfurt, dem Kunstmuseum der Landeshauptstadt, gibt einen Einblick aus kunstwissenschaftlicher Sicht.

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Graphische Paradiesdarstellung.
©  Cranach-Stiftung, Lutherstadt Wittenberg

Cranachs "Sündenfall" im März und zwei Tagungen in Weimar und Wittenberg: Erfurt beteiligt sich an der Städtekooperation

27.03.2014 09:57

Im März widmet sich die Städtekooperation „Wege zu Cranach“ in ihrer online-Rubrik „Cranach des Monats“ erstmalig einem Werk aus dem druckgrafischen Oeuvre Lucas Cranach des Älteren. Dr. Marlies Schmidt, Kunsthistorikerin der Cranach-Stiftung Wittenberg, beschreibt in ihrer Bildbetrachtung den Einblattholzschnitt „Der Sünderfall“ (um 1522), der im Bestand der Cranach-Stiftung in einem Abzug des 19. Jahrhunderts vorliegt.

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Dargestellt ist die Szene nach dem Markus-Evangelium (10, 14-16), in der Jesus zu seinen Jüngern spricht: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie."
©  Angermuseum Erfurt

Cranach des Monats – Februar: „Lasset die Kindlein zu mir kommen"

17.01.2014 14:13

Den Februar-Beitrag in der Reihe "Cranach des Monats" stellt die Landeshauptstadt Erfurt mit dem Werk „Lasset die Kindlein zu mir kommen" zur Verfügung, das im Angermuseum, dem Kunstmuseum der Landeshauptstadt zu sehen ist.

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Drei Bildflügel, in der Mitte drei Frauen, ein Kind und zwei Engel, links und rechts jeweils zwei Männer.
©  Anhaltische Gemäldegalerie, Dessau-Roßlau, Inv.-Nr. 7

Cranach des Monats – Januar: „Dessauer Fürstenaltar"

06.01.2014 12:35

Den Januar-Beitrag in der Reihe "Cranach des Monats" stellte die Anhaltische Gemäldegalerie, Dessau-Roßlau, mit dem Bild "Dessauer Fürstenaltar" zur Verfügung. Die Internetseite "Wege zu Cranach - Eine Entdeckungsreise" beschreibt das Werk, welches Christus als den neuen Adam ins Gedächtnis ruft, ausführlich.

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Jesus Christus im dunkelgrünen Gewand mit rotem Umhang, im Mittelpunkt des Gemäldes, die rechte Hand erhoben. An seiner Seite, rechts, die Ehebrecherin. Dargestellt ist die Konfrontation zwischen Jesus und den Schriftgelehrten und Pharisäern zu der Frage, ob eine Frau, die eben Ehebruch begangen hat, gesteinigt werden muss. ("Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie" - Joh. 8,1-11)
©  Bayerische Staatsgemäldesammlungen München

Cranach des Monats – November: „Christus und die Ehebrecherin“

09.12.2013 12:43

Den Anfang in der Reihe "Cranach des Monats" macht Cranachs oberfränkische Geburtsstadt Kronach im November mit dem Werk „Christus und die Ehebrecherin“, das in der Fränkischen Galerie, einem Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums München, auf der Festung Rosenberg in Kronach zu sehen ist.

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