1993 wurde in der romanischen Klosterkirche St. Peter und Paul auf dem Petersberg die Idee eines Künstlermuseums für Konkrete Kunst umgesetzt. Die Kirche war seit 1820 durch den Einbau einer Holzkonstruktion zum Speicher umfunktioniert worden.
110 Künstler aus 16 Nationen sind in der Präsentation vertreten. Durch Ausstellungen, Symposien und Kolloquien zur theoretischen Auseinandersetzung hat sich jedoch der Kreis der im Projekt engagierten Künstler und auch Theoretiker beachtlich erweitert. Die Veranstaltungen finden wachsende Anerkennung und überregionales Interesse.
Das Veranstaltungskonzept
thematische Theoriekolloquien mit begleitenden Ausstellungen
- Ausstellungen zu neuen Tendenzen der Konkreten Kunst
- Rauminstallationen
- Arbeitssymposien zu neuen Techniken oder experimentellem Arbeiten
Ein Gesamtkatalog liegt vor, zusätzlich gibt es eine Schriftenreihe, in der die Ergebnisse der Kolloquien und teilweise auch die Ausstellungen dokumentiert werden.
Was versteht man unter "Konkreter Kunst"?
"Konkrete Kunst ist die Bezeichnung für eine Kunst ohne jede Beziehung zur visuellen Wirklichkeit, in der die bildnerischen Elemente weder Abbild der Natur noch symbolisch gemeint sind, sondern in einem Wechselspiel von (meist geometrischen) Formen nur sich selbst bedeuten." (Theo van Doesburg, 1930)
Impressionen aus der Ausstellung
 |
|
 |
Rote Kreisscheibe von Hellmut Bruch, Österreich, im Vordergrund "Durchdringung von Würfel und Kreis", Marmor, von Friedhelm Tschentscher, Deutschland. Foto: Thomas-Michael Franke
|
|
"Durchdringung" - eine Bodenarbeit von Josef Linschinger, Österreich. Foto: Thomas-Michael Franke |
|
|
|
 |
|
 |
Rauminstallation von Henk van Gerner in der Ausstellung "4 Räume - 4 Nationen". Foto: Thomas-Michael Franke |
|
Rauminstallation von Waldemar Bachmeier in der Ausstellung "4 Räume - 4 Nationen". Foto: Thomas-Michael Franke |