Am Donnerstag, dem 19. Januar, öffnet um 19:00 Uhr die erste Ausstellung im neuen Jahr im Kulturforum Haus Dacheröden. Unter dem Titel "Zettellandschaft" zeigt die Erfurter Künstlerin Irena Artjuschenko in der Galerie des Hauses Collagen und Malerei. Über die Werke sprechen und in die Ausstellung einführen wird der Maler und Grafiker Thomas Offhaus.
Der Ausgang und die zentrale Figur der "Zettellandschaft" ist Der Denker - eine abgewandelte Grafik eines Strichmännchens lässt gleichermaßen die Illusion eines Denkers als auch eines kleinen beschwingt seilhüpfenden Mädchens zu. Was beeinflusst nun die verschiedene Deutung: Zeit, Albträume, Erinnerungen und Visionen. Die Arbeiten kommen nicht schön daher, meist Pappe und altes Papier als Maluntergrund verwendet versinnbildlicht einerseits den Gedanken des Wiederverwertens oder die Entscheidung von verpacken, verstauen und zeitweise verdrängen zu wollen. Lediglich Bildtitel oder die surreale Darstellungsweise lassen eine Verbindung zum Realen vermuten. Irena Artjuschenko sagt zu ihrer Arbeit "Das Suchen und das Finden ist nicht das Wagnis meiner Arbeit, denn das Finden verbindet sich mit dem Zufall, mit der Leichtigkeit der Intuition - meinen Innereien."