Ortsteilfriedhof: Kommunaler Friedhof Marbach

Allgemeines

Weiße Kirche des Friedhofs in Marbach, daneben Gräber
Foto: Kommunaler Friedhof Marbach

Mit einer Gesamtgröße von 4.785 m² auf kommunaler Seite liegt der Marbacher Friedhof heute inmitten eines neuen Wohngebietes westlich vom Ortskern. Man erreicht ihn über die Verlängerung des Sankt-Bernward-Weges.

Von der Ortsmitte kommend, erreicht man den Friedhof über den steil ansteigenden gepflasterten Kirchaufgang (Kirchberg) und befindet sich zunächst auf dem kirchlichen Friedhofsgelände mit der Kirche im Vordergrund.

Der kommunale Friedhof weist einen schönen alten Lindenbestand auf, der den gesamten Hauptweg bis zur kleinen Feierhalle säumt. In Teilabschnitten wurden notwendige Ersatzpflanzungen vorgenommen, um den Alleecharakter dauerhaft zu erhalten.

Auf dem Friedhof steht den Angehörigen seit 2006 das Urnengemeinschaftsgrab mit Namensnennung zur Auswahl.

Der nördlich gelegene Eingang ist der Hauptzugang zum kommunalen Friedhofsteil.

Daten und Fakten

Lageplan des Ortsteilfriedhof mit Angaben zu Grabanlagen, Lage der Trauerhalle, Wasserstellen und Abraumplätzen, sowie zu den Eingängen und Parkplatzhinweis.
Karte: Lageplan Ortsteilfriedhof Marbach Karte: © Stadtverwaltung Erfurt

Friedhofsverwaltung
Stadtverwaltung Erfurt

Friedhofsträger
Landeshauptstadt
Erfurt

Daten
Fläche des Friedhofs: 0,48 ha
Anzahl der Grabanlagen: 269
Sitzplätze in der Feierhalle: ca. 12

Öffnungszeiten
Der Friedhof ist durchgehend geöffnet.
 

Adresse und Lage

work
St.-Gotthardt-Weg
99092 Erfurt-Marbach

St.-Gotthardt-Weg, 99092 Erfurt-Marbach

Weitere Informationen

Denkmäler und Kriegsgräber

Eine Reihe Granitkreuze auf einer Wiese. Im Hintergrund bildet eine hohe Hecke den Abschluß der Fläche. Auf jedem Kreuz stehen drei Namen mit Lebensdaten.
Bild: Kriegsgräber auf dem Ortsteilfriedhof Marbach Bild: © Stadtverwaltung Erfurt

Es gibt zwei Kriegsgräberanlagen und einige einzelne Grabmale entlang des Hauptweges, die Bestandsschutz erhalten haben.

Auf den Granitkreuzen der Kriegsgräberanlagen sind die Namen von 25 Soldaten und Zivilisten verzeichnet, die am am 11. April 1945 beim Angriff der US-Armee ums Leben kamen.