Erfurter Sportler: Elisabeth Pähtz

Ihr Vater, selbst Schachtrainer, nahm sie immer zu Wettkämpfen mit, wenn er mit seiner Trainingsgruppe unterwegs war. Damals schaute Elisabeth gut zu und prägte sich die Schachregeln ein.

Sportliche Vita

Mit neun Jahren wurde sie zum ersten Mal Deutsche Meisterin im Nachwuchsbereich, 1995 folgte die erste Silbermedaille bei Weltmeisterschaften in Brasilien in der Altersklasse (AK) bis 10. Mit 14 Jahren wurde sie dann Deutsche Meisterin der Damen.

Nur zwei Jahre später ernannte sie die Weltföderation FIDE zur Frauengroßmeisterin und 2002 holte sie sich den Weltmeistertitel in der AK U 18. Sie ist somit die erste deutsche Frau, die einen Weltmeistertitel im Schach erringen konnte.

Im November 2005 gewann Elisabeth Pähtz in Istanbul/Türkei ihren zweiten Schach-Weltmeistertitel, nun in der AK U 20. Zum Sieg verhalf ihr nicht zuletzt ihre sehr gute Kondition, die sie sich u. a. durch tägliche Dauerläufe erarbeitet. Sie ist nunmehr die erfolgreichste deutsche Schachspielerin.

Geboren

06.01.1985 in Erfurt

Sportart

Schach

Beruf

Abiturientin

Größte Erfolge

  • Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften 2003 in Istanbul/ Türkei in der AK U 20
  • Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften 2002 in der AK U 18
  • Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 1995 in Brasilien (AK bis 10)
  • Deutsche Meisterin der Damen 1999

Trainer

Thomas Pähtz, Landestrainer David Lobhandize