Erfurter Sportler: Sabine Völker

Mit sechs begleitete sie ihre Schwester in die Eishalle und war sofort begeistert von der schnellen Art der Fortbewegung.

Sportliche Vita

1979 begann sie mit dem Eislauftraining beim SC Turbine in Erfurt, später besuchte sie die Kinder- und Jugendsportschule Erfurt. Bei der Junioren-WM 1991 holte sie ihre erste Medaille: die bronzene. Ein Jahr später war es dann Silber.

Nach ihrem Abitur 1992 studierte die schnelle Erfurterin an der FH Betriebswirtschaft, nach dem Diplom wurde sie Sportsoldatin bei der Bundeswehr, wo man praktischer Weise fürs Trainieren bezahlt wird. 1998 landete Sabine Völker bei den Olympischen Spielen in Nagano über 1000 Meter auf dem undankbaren vierten Platz - was sie ziemlich geärgert hat. Daher war die Erleichterung groß, als sie über 500 Meter in Salt Lake City als Drittschnellste ins Ziel ging. Über 1000 und 1500 Meter wurde es dann sogar Silber.

Privat lebt Sabine Völker mit ihrem Lebenspartner Jens zusammen. Sie fährt gern Motorrad und möchte nach der Beendigung ihrer sportlichen Karriere eine große Familie gründen.

Geboren

10.05.1973 in Erfurt

Sportart

Eisschnelllauf

Beruf

Diplom FH Betriebswirtschaftslehre; Sportsoldatin

Größte Erfolge

  • Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2002 über 1500 m
  • Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2002 über 1000 m
  • Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2002 über 500 m
  • Goldmedaille Weltmeisterschaften 2005 im Teamwettbewerb zusammen mit Anni Friesinger und Daniela Anschütz
  • Vizeweltmeisterin 1997 über 500 m
  • Vizeweltmeisterin 1998 im Sprint
  • Vizeweltmeisterin über 1000 m

Vereine/Teams

SC Turbine (später ESC)

Trainer

Stephan Gneupel