„Gefundene Geschichten“: Neues aus dem Erfurter Untergrund

24.09.2015 10:00 – 06.11.2016 18:00

Sonderausstellung im „Haus zum Stockfisch“ in Kooperation mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie.

Gliedermaßstäbe auf Grabungsort
Foto: © Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
06.11.2016 18:00

„Gefundene Geschichten“: Neues aus dem Erfurter Untergrund

Genre Ausstellung
Veranstalter Stadtmuseum Erfurt
Veranstaltungsort Stadtmuseum, Johannesstraße 169, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Museumspädagogische Begleitung:

Sie reicht von Führungen in den Häusern, über thematische Veranstaltungen bis zu Weiterbildungen und Projektgestaltungen. Eine Übersicht erhalten Sie auf Anfrage.

Hinweis für Rollstuhlfahrer:
Ebenerdiger Zugang zum Foyer und den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss (Sonderausstellungen, Beginn des Mittelalters, Stadtmodell); zum Aufzug über 8 Stufen, Ausstellungsräume in der 1. und 2. Etage und Keller für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich, Behinderten-WC im Erdgeschoss, Bewegungsfläche vorm WC 150 x 90 cm, 2 Behindertenparkplätze vor Sparkasse nahe des Museums.

Hinweis für gehbehinderte Gäste:
Ebenerdiger Zugang zum Foyer und den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss (Sonderausstellungen, Beginn des Mittelalters, Stadtmodell); zum Aufzug über 8 Stufen, 2 Behindertenparkplätze vor Sparkasse nahe des Museums

Erfurts Untergrund steckt voller historischer Zeugnisse und Überraschungen

Dame zeigt auf Vitrine.
Foto: Dr. Karin Sczech, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, erklärt die „Überraschung im Domgarten“, die neuesten Befundergebnisse also, die auf einen romanischen Vorgängerkirchenbau für St. Severi hindeuten. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Erfurts Untergrund steckt voller historischer Zeugnisse und Überraschungen. Die Sonderausstellung „Gefundene Geschichten" präsentiert im Gewölbekeller des Stadtmuseums einzigartige archäologische Funde des letzten Jahrzehnts.

Vom steinzeitlichen Babykörbchen, welches einem toten Mädchen etwa 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung nahe dem heutigen Stotternheim mit ins Grab gelegt wurde, bis zu den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung („Auf hölzernen Füßen“) - die Ausstellung wird zur Zeitreise in eine verschüttete Lebenswelt. Filmaufnahmen und originale Grabungstechnik lassen große und kleine Besucher am arbeitssamen Alltag und den modernen Methoden der Stadtarchäologie teilhaben.

Eine Dame spricht vor einer Ausstellungspräsentation.
Foto: „Je Fundstelle nur ein Stück“, Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt will mit den Exponaten schlaglichtartig ein Fenster in die Vergangenheit öffnen Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Monatlich finden jeden 3. Donnerstag 12:00 Uhr  Veranstaltungen unter dem Titel „Stadtgeschichten - 10 Minuten Mittagspause" und jeden 3. Sonntag 15:00 Uhr Kuratoren-Führungen statt.

Zur Sonderausstellung können Begleitveranstaltungen gebucht werden. Führungen, Vorträge, Gespräche zu archäologischen Kistengrabungen stehen zur Auswahl.

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