DomStufen-Festspiele in Erfurt 2016 – Tosca

11.08.2016 20:00 – 28.08.2016 23:00

Seit 1994 gibt es dieses besondere Freiluftspektakel, bringt das Theater Erfurt in jedem Jahr ein neues Stück auf den Domstufen und damit vor die beeindruckende 700 Jahre alte Kulisse von Mariendom und St. Severi Kirche.

Bild des Domplatzes, vom Petersberg aus fotografiert. Im Vordergrund, auf der Festungsmauer, die Schuhe einer jungen Dame mit dem Schriftzug "Tosca"
Foto: © Theater Erfurt
28.08.2016 23:00

DomStufen-Festspiele in Erfurt 2016 – Tosca

Genre Fest
Veranstalter Theater Erfurt
Veranstaltungsort Domstufen, Domplatz, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Die DomStufen-Festspiele in Erfurt sind der sommerliche Veranstaltungs-Höhepunkt Thüringens! Dann verwandeln sich die 70 Stufen des Dombergs zur spektakulären Open-Air Festspielbühne.

Seit 1994 bringt das Theater Erfurt in jedem Jahr ein neues Stück auf den Domplatz und damit vor die atemberaubende 700 Jahre alte Kulisse von St. Severi Kirche und Mariendom, in dem Martin Luther einst zum Priester geweiht wurde. Das Freiluftspektakel ließ bereits mehrere Hunderttausend Besucher zur wohl schönsten Open-Air-Bühne Thüringens pilgern, längst kommen die Gäste nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus vielen anderen europäischen Ländern sowie aus den USA, China oder Australien.

2016 feiert Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ Premiere auf den Domstufen.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits!

Die Termine:
11. bis 14.08. | 16. bis 21..08. | 22. bis 28.08., jeweils 20:00 Uhr

Tosca

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
UA Rom 1900
In italienischer Sprache

Im Mittelpunkt von Puccinis fünfter Oper steht die tragische Liebesbeziehung zwischen der Sängerin Floria Tosca und ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi. Die beiden verhelfen dem politisch Verfolgten Cesare Angelotti zur Flucht und geraten dadurch in die Fänge des berüchtigten Polizeichefs Scarpia. Aus dieser Konstellation heraus entwickelt sich vor dem historischen Hintergrund der napoleonischen Kriege ein packendes Drama um Liebe und Verrat, Staat und Kirche, Mord und Selbstmord.

„Ich denke an Tosca. Ich beschwöre Sie, die nötigen Schritte zu unternehmen, um die Erlaubnis Sardous zu erlangen“, schrieb Giacomo Puccini 1899 an den Freund und Verleger Giulio Ricordi. „Denn in dieser Tosca sehe ich die Oper, die mir auf den Leib geschnitten ist.“ Puccini hatte das Schauspiel La Tosca (1887) von Victorien Sardou mit der legendären Sarah Bernhardt in der Titelrolle gesehen und war von dem Stoff fasziniert. Vier Jahre dauerte die Arbeit Puccinis und seiner Librettisten Luigi Illica und Giuseppe Giacosa an der Opernfassung. Am 14. Januar 1900 ging Puccinis Tosca im Teatro Costanzi in Rom erstmals über die Bühne, wie so oft in einer höchst angespannten Situation: „Alles in allem einundzwanzig Hervorrufe, fünf Stücke wiederholt“, hieß es am folgenden Abend in einem Telegramm der Zeitschrift Gazetta musicale: „Die gesamte Aufführung sehr nervös, teils auf Grund der Premierenaufregung, teils wegen einer Panik, die Drohbriefe an die Darsteller und Gerüchte von einem wahrscheinlichen Attentat bewirkt hatten. Das sind Kunstgriffe, derer sich einige Missgünstige bedienten, die dem Autor seinen Ruhm neiden.“

Nach der umjubelten Turandot im Sommer 2013 ist mit Tosca nun zum zweiten Mal eine Oper von Giacomo Puccini im Rahmen der Erfurter DomStufen-Festspiele zu erleben.

Musikalische Leitung: Joana Mallwitz
Inszenierung; Jakob Peters-Messer
Bühnenbild: Hank Irwin Kittel