„Jedes Wort, jeder Satz und jeder Text repräsentiert, was in dir wächst“

03.10.2014 16:00 – 05.10.2014 16:00

HipHop stellt für das Projekt die passende Musikrichtung dar. Sie spricht zu den Zuhörenden und versucht sowohl Inhalte als auch starke Emotionen zu transportieren. So zumindest der ursprüngliche Gedanke. Im Projekt selbst wird es darum gehen, sich mit aktuellen Diskursen und Entwicklungen auseinanderzusetzen und denen ggf. etwas entgegenzusetzen.

05.10.2014 16:00

„Jedes Wort, jeder Satz und jeder Text repräsentiert, was in dir wächst“

Genre Veranstaltung
Veranstalter s.P.u.K. e. V. - solidarische Politik und unkommerzielle Kultur

Informationen zur Veranstaltung: „Jedes Wort, jeder Satz und jeder Text repräsentiert, was in dir wächst“

Ziel des Projektes, ist sich reflektiert mit der Sprache des Hip Hops auseinanderzusetzen. Unsere Zielgruppe sind sowohl Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, als auch Multiplikator/innen (Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen, ehrenamtlich Engagierte im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe).

Der Workshop für MultiplikatorInnen findet am 30. Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr

HipHop stellt für das Projekt die passende Musikrichtung dar. Sie spricht zu den Zuhörenden und versucht sowohl Inhalte als auch starke Emotionen zu transportieren. So zumindest der ursprüngliche Gedanke. Im Projekt selbst wird es darum gehen, sich mit aktuellen Diskursen und Entwicklungen auseinanderzusetzen und denen ggf. etwas entgegenzusetzen. 
 
Zentrale Fragestellungen dabei sind: Was für Botschaften werden vermittelt? Wer wird ein- bzw. ausgeschlossen? Wie kann es anders aussehen? 
 
Der s.P.u.K. e.V. versteht sich für dieses Projekt eher als eine Plattform, weniger als die diskursbestimmende Instanz. 
 
Im ersten Modul findet eine zweistündige Auseinandersetzung mit den Wurzeln und Ideen des Rap/HipHop statt, was allerdings partizipativ gestaltet werden soll. Zudem wird sich auch hier schon mit den Texten, also der verwendeten Sprache des Rap, auseinandergesetzt. Sprache als Abbild von Realität, als performativer Akt soll thematisiert und aufgearbeitet werden. Für das Projekt spielen dabei individuelle Biographien die entscheidende Rolle. Es soll nicht darum gehen, den Teilnehmer/innen etwas „Besseres“ zu offerieren, sondern sich mit den Gedanken jeder Einzelnen zu befassen. 
 
Im zweiten Modul werden mitgebrachte Lieder vorgespielt und auf ihre Kernaussagen hin analysiert. Der Fokus liegt hierbei auf der Vermeidung gewaltvoller Sprache. Alternativen zu sexistischen und/oder gewaltsamen Texten sollen im Anschluss vorgestellt und besprochen werden. Dieses Modul dauert ebenfalls 120 Minuten. 
 
Im dritten Modul, welches als 6-stündiger Workshop angelegt ist, werden die Jugendlichen selbst Rappen und Texte schreiben. Aus all den entstandenen Titeln soll am Ende eine CD für alle Teilnehmenden erstellt werden.

Der Veranstalter: s.P.u.K. e. V. - solidarische Politik und unkommerzielle Kultur

Wir über uns

s.P.u.K. steht für solidarische Politik und unkommerzielle Kultur. Der s.P.u.K. ist formal ein Verein und Mieter der [L50]. Er ist ein eigenständiger Teil des Hausprojekts 'Wohnopolis' in der Erfurter Lassallestraße.

Solidarisch meint gemeinsam und unterstützend füreinander einzustehen, unterschiedliche Lebenswelten und -realitäten anzuerkennen, mitzubeachten und mitzudenken. 
Politik machen heißt für uns Auseinandersetzung mit und Kritik an bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Unkommerziell bedeutet, dass Menschen den Raum nutzen können, auch ohne dafür bezahlen zu müssen. Wir wollen kein Geld verdienen, brauchen aber trotzdem jeden Monat Geld für die Miete.

Kultur meint alles, was Menschen zusammenbringt: sich unterhalten, mit Anderen über Realitäten und Perspektiven austauschen, informieren, einfach nur Spaß haben und mal albern sein.
Wir verstehen uns als „Offenen Raum“. Das heißt, dass sich jede/r einbringen kann, auch wenn der Raum nicht immer geöffnet ist. Wir wollen es Menschen ermöglichen, diesen Raum für ihre Ideen und Projekte zu nutzen, aktiv zu werden und somit gesellschaftspolitisch Einfluss zu nehmen. Bisher wurden Vorträge gehalten, Filme geschaut, Seminare und Workshops durchgeführt, Tischtennis und Brettspiele gespielt und Radio gemacht. Auch Gruppen treffen sich hier und es existiert ein Food-Projekt. Kommt vorbei und bringt euch ein! 

Offen ist ein Raum, in dem sich alle Menschen wohlfühlen können - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Aussehen oder gesellschaftlichem Stand. Das bedeutet, gesellschaftliche Machtverhältnisse zu hinterfragen und zu kritisieren wie auch sensibel für gesellschaftliche Ausgrenzung zu sein. Deshalb dulden wir menschenverachtendes und diskriminierendes Verhalten nicht, denn nur so ist ein offener Raum möglich.