Carillonkonzert mit Erik Kure aus Dänemark im Bartholomäusturm am Anger

21.06.2014 16:00 – 21.06.2014 17:00

Im Rahmen der Carillon-Konzertsaison 2014 mit internationalen Glockenspielern wird am 21. Juni Erik Kure aus Dänemark zu Gast in Erfurt sein.

Ein Mann mit Brille und gestreiftem Hemd vor einer Kirche in Ziegelsteinbauweise.
Erik Kure aus Dänemark will auf dem Erfurter Carillon spielen Foto: © Privat
21.06.2014 17:00

Carillonkonzert mit Erik Kure, Dänemark

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtmuseum Erfurt
Veranstaltungsort Bartholomäusturm, Anger 51, 99084 Erfurt

Erik Kure ist Organist und Carillonneur in der St. Nicolai Kirche in Vejle, Dänemark. Seit 1989 veranstaltet er dort regelmäßig internationale Sommerkonzerte mit kirchlicher Musik, Chor-, Orgel- und Carillonmusik.

Seine berufliche Laufbahn führten ihn, nach dem Studium an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen, nach Belgien, London und Litauen. Als Organist und Kantor setzte er später seine Studien an der  Königlichen Glockenspielschule in Mechelen (Belgien), u.a. bei Arrie Abbenes und Jo Haazen, fort.

Am Carillon im Erfurter Bartholomäus Turm spielt Erik Kure Stücke von Mathias van den Gheyn (1721-1785); Johann Sebastian Bach (1685-1750); Georg Friederich Händel (1685-1759); Erik Norby (1936-2007); Erik Kure (* 1953); Paul Sophus Rung-Keller (1879-1966) und Antonio Vivaldi (1678-1741).

Erstmals kann das Gastkonzert auch Live erlebt werden. Eine Kamera in der Spielkabine des Carillons  ermöglicht es, das Konzert am  Bildschirm im Schaufenster des Schuhhauses Zumnorde, Anger 5, zu übertragen.

Das Carillon im Erfurter Bartholomäusturm ist mit seinen 60 Bronzeglocken den größeren Instrumenten dieser Art in Deutschland zuzuordnen. Die weltweit größten Carillons sind in Taejon/Korea (77 Glocken) und Halle/Saale (76 Glocken).

Das Erfurter Instrument verfügt über eine Handspieleinrichtung, ein so genanntes Stockenklavier. Der Carillonneur (Glockenspieler) sitzt vor dem Stockenklavier und drückt mit geballten Fäusten die Tasten nieder. Je kräftiger er dies tut, desto lauter wird der Klang der Glocke. Der Tastaturaufbau ist einer Klaviertastatur ähnlich, jedoch sind die Abstände der Tasten zueinander wesentlich größer.

Fragen beantworten gern Karin Breitkreutz, Stadtmuseum Erfurt, Tel. 0361 655 5652, und Ulrich Seidel, Carillonneur im Bartholomäusturm, Tel. 0361 74789827.