Ästhetisierung von Quantitäten. Malerei und Installation von Manon Grashorn

06.09.2014 19:00 – 19.10.2014 18:00

Manon Grashorn studierte u. a. an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, neben der eigenen intensiven künstlerischen Arbeit ist sie heute Dozentin an der Weimarer Mal- und Zeichenschule.

Eine Frau erklärt Besuichern der Ausstellung die Kunstwerke.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban
19.10.2014 18:00

Ästhetisierung von Quantitäten. Malerei und Installation von Manon Grashorn

Genre Ausstellung
Veranstalter Galerie Waidspeicher
Veranstaltungsort Galerie Waidspeicher im Kulturhof Krönbacken, Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt

Grashorn-Ausstellung im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken

Ein Paar in einer Ausstellung
Foto: Der Architekt und die Künstlerin: Burkhard und Manon Grashorn Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Manon Grashorn zeigt unter dem Titel "Ästhetisierung von Quantitäten" neuentstandene großformatige Malereien und Objekte. Seit einigen Jahren widmet sich die in Recklinghausen geborene Künstlerin zunehmend und letztlich nun ausschließlich Kisten, Kästen, Säcken, also den "Verpackungen" unseres Lebens, die sie zu ihrem immer wiederkehrenden Bildmotiv erhebt.

Menschen in einer Ausstellung
Foto: "Ästhetisierung von Quantitäten": neue Ausstellung im Kulturhof Krönbacken Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Den Verpackungen des Lebens haftet das Thema  Vergänglichkeit an: Die Bewegung allen Seins und Tuns. Was bedeutet das Hin und Her zwischen Werden und Vergehen? Was hortet der Mensch, was verliert, verwirft, zerstört er gefangen in einer Physis, die er weit weniger beeinflussen kann als er glaubt. Neben diesen Aspekten ist es nicht zuletzt die klare Form, das Weglassen alles Überflüssigen, die Hinwendung zum Ursprünglichen, die sie an der Schönheit dieser Objekte fesselt.

Die Künstlerin - Biografie und Ausstellungen

Biografie                                                                                                               

geb. in Recklinghausen, aufgewachsen in Ostwestfalen

1968 Prüfung und Aufnahme Werkkunstschule Bielefeld

1974 Umzug nach Hamburg, Hochschule für Bildende Künste, HH

1977-81 freiberuflich Bühnenbild NDR HH

1979-96 mehrere Aufenthalte in den USA, vornehmlich New York

1982-88 Atelier in Köln

1989-97  Atelier Gut Pesch, Niederrhein

1994  Manon & Burkhard Grashorn

Wettbewerb und Preisträger Holocaust-Mahnmal Berlin

Essay: "Die dritte Haut" in "Architektur und Wettbewerb"

1998 Umzug nach Weimar

Atelier in Weimar

2009 Literatur-Arbeitsstipendium des Landes Thüringen für den Roman "Die Unaufmerksamkeit der..."

Dozentin der Weimarer Mal- und Zeichenschule

Ehrenamtlich. Mitarbeiterin f. Malen u. Zeichnen im Kinderhaus Weimar

2012 Ausstellung  des Projekts "Freitagsmaler" im Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Eine Zusammenarbeit von Weimarer Mal- und Zeichenschule und Kinderhaus Weimar

Einzelausstellungen von 1973-2013

Jo's Galerie, Minden

Galerie HH, Hamburg

Panorama Galerie, Wiesbaden

Galerie Kolon, Köln, mehrfach

Weiße Galerie, Köln, mehrfach

Galerie 49, Oldenburg, mehrfach

Schloss Kromsdorf

Galerie Profil, Weimar, mehrfach

Galerie Zimmer,  Mühlhausen

MDR Sendehaus,  Erfurt

Ausstellungsbeteiligungen

Kunstverein, Hamburg

Kunstmuseum, Bochum

"Junge Kunst Europas", Hannover

Spanisches Konsulat, Hannover

"Die Künste tragen die Stadt", Oldenburg

Weiße Galerie, Köln

"Neoclassico", Triest

Frauenmuseum, Bonn

Bernsteinmuseum, Riebnitz-Damgarten

Totentanz und Bachkantaten, Oldenburg

Weimarer Künstler im Austausch, Trier

"2 x 2 = 4 im Justizzentrum", Jena