18. Deutscher Lungentag in Erfurt

29.09.2015 10:00 – 29.09.2015 16:00

Am 29. September 2015 wird im großen Saal des Hauses der sozialen Dienste in Erfurt der 18. Deutsche Lungentag von der Allergie-, Neurodermitis- und Asthmahilfe Thüringen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales und Gesundheit Erfurt gestaltet.

Das Logo des Vereins ANAT e. V. zeigt eine stilisierte Pusteblume.
Grafik: © Allergie-, Neurodermitis- und Asthmahilfe Thüringen e. V.
29.09.2015 16:00

18. Deutscher Lungentag in Erfurt

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Amt für Soziales und Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem ANAT e. V.
Veranstaltungsort Haus der sozialen Dienste, Seitengebäude, großer Saal, Juri-Gagarin-Ring 150, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Als Motto für den 18. Deutschen Lungentag wurde die Fragestellung gewählt  „Gute Nachrichten für Allergiker?“ Mit diesem Thema möchte der Lungentag auf Allergien der Atemwege und Haut aufmerksam machen – und damit auf eine Volkskrankheit. Nach aktuellen Erhebungen leiden in Deutschland 14,8 % der Menschen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren an Heuschnupfen; das sind rund 12 Millionen. Frauen sind mit 16,5 % etwas häufiger betroffen als Männer. Diese Zahlen sind altersabhängig: Am häufigsten ist die Gruppe der 30 bis 39jährigen betroffen. In dieser Gruppe trifft es etwa jeden Fünften (20,8 %). Bei über 70jährigen sind es immer noch 7,3 %.

Hinzu kommt, dass etwa jeder zweite Erwachsene mit einem Heuschnupfen durch Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen, eine Allergie gegen Obst, Gemüse oder Gewürze entwickelt. Dies äußert sich als Juckreiz und Schwellungen der Mundschleimhaut oder auch der Zunge beim Essen der allergenen Lebensmittel. Auch Schnupfen, Hautschwellung oder Luftnot können entstehen. Ursache sind Allergene, die sowohl in den Pollen als auch in Lebensmitteln enthalten sind. Man spricht von Kreuzallergie. Ein Beispiel hierfür ist die Kreuzallergie zwischen Apfel und anderem Kern- und Steinobst und Birkenpollen. Die Mehrheit der Pollenallergiker fühlt sich durch die Beschwerden im Alltag deutlich eingeschränkt, so die Ergebnisse einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Wenn die Nase tropft, die Augen tränen und der Hals kratzt, verlässt manch einen Betroffenen die Motivation zum aktiven Leben. Viele leiden aufgrund der Allergie zudem unter Schlafstörungen sowie Tagesmüdigkeit und können sich nur schlecht konzentrieren. Kinder und Jugendliche klagen über Probleme in der Schule und haben schlechtere Noten, Erwachsenen fällt die Arbeit schwer. Der manchmal etwas belächelte Heuschnupfen ist somit eine durchaus ernstzunehmende Krankheit mit Konsequenzen für die Betroffenen und die Gesellschaft.