Orthodoxe Kirchenlieder und folkloristische Volksweisen aus der Ukraine und Russland

11.12.2016 11:00 – 11.12.2016 12:00

Advents- und Weihnachtsgesänge neu erleben: orthodoxe geistige Musik und Volksweisen aus Russland und Ukraine mit dem Chor Matrjoschka.

8 Chormitglieder in einer Kirche.
"Wir wollen alle unsere Zuhörer mitreißen und ihnen die slawische Kultur durch Musiksprache etwas näher bringen", so die Mitglieder der Singgruppe Matrjoschka Bild: © Svetlana Makuschkina
11.12.2016 12:00

Advents- und Weihnachtsgesänge neu erleben: orthodoxe geistige Musik und Volksweisen aus Russland und Ukraine mit dem Chor Matrjoschka

Genre Veranstaltung
Veranstalter Angermuseum – Kunstmuseum der Landeshauptstadt Erfurt
Veranstaltungsort Angermuseum, Anger 18, 99084 Erfurt

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Lieder gehen von Seele zu Seele und bereichern den Geist

Musik benötigt keine Übersetzung oder Deutungen, sie berührt unser Herz und unsere Seele von alleine. Manchmal lässt sie sogar die Seiten tief in uns neu erklingen, die vielleicht längst verstummt waren – mit Gänsehautgefühl.

Am 11. Dezember kann man im Erfurter Angermuseum erleben, wie die Vorweihnachtszeit in den östlichen orthodoxen Ländern Russland und Ukraine ertönt. Mal ganz hell und lustig, mal etwas ruhiger und nachdenklich.

Einfache alte Melodien, die noch vor Jahrhunderten gesungen wurden, wie russische Volksweisen, ukrainische „kolyadki“ und „schtschedrywki“, werden erklingen. Auch Werke von bekannten Komponisten wie Bortnjanskij, Archangelskij, Tschaikowski werden zu hören sein.

Alle diese Lieder gehen von Seele zu Seele und bereichern unseren Geist.

Klassische Werke im ersten Programmteil sowie packende und lyrische Volkslieder im zweiten werden von der Singgruppe Matrjoschka unter Leitung von Svetlana Makuschkina aus Ilmenau vorgetragen.

Zum Ensemble gehören zehn Sängerinnen und Sänger aus Russland und der Ukraine. Ihre Freizeit widmen sie dem gemeinsamen Singen, während sie beruflich als Studenten, Doktoranden, Ingenieure, Techniker oder Programmierer tätig sind. Svetlana ist als Musikpädagogin, Chorleiterin und Chorsängerin tätig: „Wir wollen alle unsere Zuhörer mitreißen und ihnen die slawische Kultur durch die Musiksprache etwas näher bringen“.

Die Chormusik schafft eine emotionale Brücke zur aktuellen Sonderausstellung „Ikonen. Das Sichtbare des unsichtbar Göttlichen“, so dass die Dreifaltigkeit aus Bild, Wort und Klang neue Facetten der uralten Tradition ans Licht bringen.