Himmelwärts? Pilger(n) in der Spätantike

12.09.2017 19:30 – 12.09.2017 20:30

Ein Vortrag von PD Dr. Notker Baumann, Universität Erfurt | Katholisch-Theologische Fakultät. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Ein Herr mit runder Brille schaut freundlich auf den Betrachter.
"Pilgerwege vernetzen und werden zu Orten des geistigen Austauschs", so der Theologe Dr. Notker Baumann Foto: © Privat
12.09.2017 20:30

Himmelwärts? Pilger(n) in der Spätantike

Genre Veranstaltung
Veranstalter Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt
Veranstaltungsort Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt

Menschsein vollzieht sich in Bewegung

Menschsein vollzieht sich in Bewegung. Dass Menschen pilgern, die gewohnte Umgebung verlassen und sich zu einem heiligen Ort aufmachen, ist ein bereits in der gesamten Antike verbreitetes Phänomen.

Als Pilger wenden sich Christ(inn)en Gott oder einem Heiligen zu und möchten dessen Nähe erfahren. Pilger sind die ersten ‚Touristen‘, die seit der Spätantike Reiseführer verfassen; Pilgerwege vernetzen und werden zu Orten des geistigen Austauschs. Überdies verstehen Christen das irdische Leben allgemein als Pilgerschaft (‚peregrinatio‘).

Anhand von Beispielen folgt dieser Vortrag dem Pilgerbegriff und den Spuren der Pilger(innen) in der Spätantike.