70 Jahre Israel. Der Beitrag der Holocaust-Überlebenden beim Aufbau des jüdischen Staates

23.01.2018 19:00 – 23.01.2018 20:30

Anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung am 23. Januar um 19:00 Uhr einen Denktag mit einem Impulsvortrag in englischer Sprache mit Dolmetscher, mit Herrn Yair Even, Gesandter und Berater für Innenpolitik der Botschaft Israels in Berlin. Die Moderation übernimmt Frau Marion Walsmann MdL Ministerin a. D. CDU-Fraktion im Thüringer Landtag und Schirmherrin des Denktags.

23.01.2018 20:30

70 Jahre Israel. Der Beitrag der Holocaust-Überlebenden beim Aufbau des jüdischen Staates

Genre Veranstaltung
Veranstalter Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Veranstaltungsort Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

In diesem Jahr begeht Israel den 70. Jahrestag seiner Gründung. Die politischen Weichenstellungen für den jüdischen Staat erfolgten bereits im 19. Jahrhundert doch sind die Gründung Israels und die Einwanderung von Juden aus allen Teilen der Welt eng mit dem Völkermord an den europäischen Juden im 2. Weltkrieg verbunden. Der über Jahrhunderte durch die Juden in der Diaspora bewahrte Wunsch, eines Tages nach Zion, dem traditionellen Synonym für Jerusalem und für das Land Israel, zurückzukehren, fand in der Bewegung des Zionismus seinen politischen Ausdruck. Dabei waren nicht nur das Heimatgefühl Triebkräfte, sondern auch der über Jahrhunderte in verschiedensten Formen erfahrene Antisemitismus und der Mangel an Gleichberechtigung und Religionsfreiheit. Jüdische Emigrationsbewegungen fanden bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts nach Palästina statt, doch erst das Ende des 2. Weltkrieges und die Erfahrung des Holocaust ermöglichten die Gründung eines eigenen jüdischen Staats, in welchem auch viele Überlebende des Holocaust ihre Heimstatt fanden. Anlässlich des DenkTages, der an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.01.1945 erinnert, möchten wir Sie zu einem Vortrag über den Beitrag der Holocaustüberlebenden beim Aufbau des neues Staates und ihren Einfluss auf Charakter und Selbstverständnis des am 14. Mai 1948 gegründeten Israels einladen. Wir danken der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen für die Zusammenarbeit.

Denktag

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 wurde 1996 vom Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 2001 veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in der Woche vom 27. Januar Veranstaltungen als DenkTag, die an den Holocaust erinnern und sich insbesondere an die junge Generation richten. Der bundesweite Jugendwettbewerb „DenkT@g“ wird zum 10. Mal am 25.01.2018 gestartet. Unter dem Motto Hinsehen, Einmischen, Mitgestalten sind junge Menschen wieder eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen. Alle Infos unter www.denktag.de

Programm

Begrüßung

Daniel Braun
Politisches Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Prof. Dr. Reinhard Schramm
Vorsitzender der Jüdische Landesgemeinde Thüringen

Impulsvortrag in englischer Sprache mit Dolmetscher
Yair Even
Gesandter und Berater für Innenpolitik der Botschaft Israels in Berlin

Moderation

Marion Walsmann MdL
Ministerin a. D. | CDU-Fraktion im Thüringer Landtag und Schirmherrin des Denktags