Vortrag: „Die Bedeutung Jerusalems und des Tempels im rabbinischen Judentum“

21.02.2018 19:00 – 21.02.2018 20:30

Am Mittwoch, dem 21. Februar 2018, findet um 19 Uhr ein Vortrag zur Bedeutung Jerusalems und des Tempels im rabbinischen Judentum statt. Veranstaltungsort ist das Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen. Referent ist Prof. Günter Stemberger.

21.02.2018 20:30

Vortrag: „Die Bedeutung Jerusalems und des Tempels im rabbinischen Judentum“

Genre Veranstaltung
Veranstalter Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e. V. in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Veranstaltungsort Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen , Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

Das rabbinische Judentum nach dem Jahre 70 u.Z. musste sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine „Leerstelle“ Anlass seiner Entstehung war. Den Tempel hatten die Römer niedergebrannt und Jerusalem war zerstört. Dr. Günter Stemberger, emeritierter Professor am Institut für Judaistik der Universität Wien, Ehrendoktor der Universität Tel Aviv und derzeit „Judaist in Residence“ in Erfurt, geht der Frage nach, wie eine solche Vergangenheit trotzdem produktiv in die eigene Identität eingebaut werden konnte.

Mit seinem Vortrag beginnen die Jüdische Landesgemeinde Thüringen und die Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen ein gemeinsames „Lehrhaus“, das in seinem ersten Jahr die Bedeutung Jerusalems für Juden und Christen darstellen will. Damit sollen auch Ereignisse der Gegenwart wie Jerusalem als Hauptstadt Israels oder die rasant anwachsende Besucherzahl an der Umfassungsmauer des früheren Tempels („Klagemauer“) in größere Zusammenhänge eingeordnet werden.

Es laden ein:

Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Pfr. i.R. Ricklef Münnich, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen