Ausbildung: Bestattungsfachkraft

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Die Stadtverwaltung Erfurt bietet neben einer Vielzahl von Ausbildungsberufen auch die Möglichkeit, die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft welche handwerkliche, kaufmännische und soziale Elemente vereint, zu erlernen.

Ausbildungsziel

Ziel der Ausbildung ist der Abschluss zur Bestattungsfachkraft, der einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) darstellt.

Ausbildungsvoraussetzungen

  • mindestens Realschulabschluss
  • gutes mündliches Ausdrucksvermögen
  • gute bis durchschnittliche Leistungen in Deutsch und Mathematik
  • keine Berührungsängste mit Verstorbenen
  • helfender und beratender Umgang mit Menschen
  • hohes Einfühlungsvermögen

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • kompetenter und pietätvoller Umgang mit Verstorbenen und Hinterbliebenen
  • Beratung und Begleitung der Hinterbliebenen bei allen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Bestattung und über die gesamte Dauer der Bestattung
  • Interesse an planender und organisierender Tätigkeiten
  • Interesse an Büro- und Verwaltungsarbeiten (z. B. Inventuren, Bilanzen, Jahresabschlüsse und andere kaufmännische Geschäftsprozesse)

Ausbildungsbeginn, -dauer und -verlauf

  • Ausbildungsbeginn: zum 1. August eines jeden Ausbildungsjahres
  • Ausbildungsdauer:  3 Jahre
  • Ausbildungsverlauf: Die praktische Ausbildung wird im Bestattungsinstitut der Stadt Erfurt durchgeführt, die theoretische Ausbildung in der Berufsschule sowie in überbetrieblichen Seminaren.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsinhalte umfassen unter anderen:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Berufsbezogenen Rechtsvorschriften, Normen und technische Unterlagen,
  • Planen von Arbeitsabläufen, Ausführen von Geschäfts- und Verwaltungsvorgängen,
  • Bearbeiten von Bestattungsaufträgen,
  • Durchführen von Trauerfeiern und Bestattungen,
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Kundenorientierung,
  • Psychologische Maßnahmen,
  • Bestattungsvorsorge.

Praxiseinsätze

Der praktische Teil der Ausbildung wird im Bestattungsinstitut der Stadt Erfurt erlernt. Weitere Ausbildungsinhalte werden in überbetrieblichen Schulungen vermittelt. Die Ausbildungsinhalte umfassen: 

  • Friedhofspflege bzw. -verwaltung
  • Buchführung und Dokumentation von Geschäftsprozessen
  • Rechnungslegung
  • Marketing 
  • Kalkulation
  • Bestattungsverträge abschließen und abrechnen
  • Bestattungen und Trauerfeiern planen
  • Verstorbene versorgen und transportieren
  • Bestattungen und Trauerfeiern ausrichten

Vergütung

Die Stadtverwaltung Erfurt gewährt die tarifliche Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst (TVAöD).

Diese beträgt im:

1. Ausbildungsjahr 753,26 Euro
2. Ausbildungsjahr 803,20 Euro
3. Ausbildungsjahr 849,02 Euro

(Stand: März 2012)

Was erwartet Sie nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung sind Fortbildungen zum Geprüften Bestatter und zum Bestattungsmeister (Funeralmaster) möglich. Eine Spezialisierung besteht in der Fortbildung zum Thanatopraktiker, der Leichname konserviert oder einbalsamiert.

Günter Collette
Ausbildungsleiter
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Meister-Eckehart-Straße 2
99084 Erfurt