Zivil-militärische Zusammenarbeit im Katastrophenfall

Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Stellen

Angehörige des Kreisverbindungskommando 718 zur Schulung bei der Feuerwehr Erfurt im Stabsraum.
Foto: Schulungsmaßnahme mit dem Kreisverbindungskommando 718 Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Zivil Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) beschreibt die Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Stellen.

ZMZ gliedert sich in ZMZ-Inland und ZMZ-Ausland. ZMZ-Inland beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Militär einerseits und zivilen (Hilfs-)Organisationen sowie Verwaltungen andererseits innerhalb Deutschlands im Rahmen von Amts- und Katastrophenhilfe sowie der Gesamtverteidigung.

ZMZ-Ausland (auch Civil Military Co-Operation (CIMIC) genannt) beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Militär einerseits und zivilen nationalen und internationalen (Hilfs-)Organisationen sowie Verwaltung und Bevölkerung des Gastlandes andererseits.  (Quelle: BBK Bund)

Kreisverbindungskommando

Für die Landeshauptstadt Erfurt ist das Kreisverbindungskommando (KVK) 718 zuständig. Das KVK ist dem Landeskommando unterstellt. Planmäßig besteht diese Unterstützungseinheit aus einem Leiter, drei Stabsoffizieren, drei Verbindungsoffizieren, drei Verbindungsfeldwebeln, einem Sanitätsstabsoffizier, einem Sanitätsfeldwebel, gesamt 12 Reservisten.
Der Auftrag des KVK besteht darin, den Katastrophenschutzstab über die Möglichkeiten der Bundeswehr zur Unterstützung bei Katastrophen und schweren Unglücksfällen zu beraten.

Folgende Fähigkeiten bietet das KVK dem Katastrophenschutzstab:

  • Schichtfähiger Betrieb einer Unterstützungszelle Bundeswehr für den Fachberater im Katastrophenschutzstab
  • Beratung über die Einsatzmöglichkeiten
  • Beratung über Fähigkeiten von Gerät und  technischen Voraussetzungen
  • Beratung zu zeitlichen Rahmenbedingungen
  • Beratung über rechtliche Rahmenbedingungen und Kosten