Integrationskonzept der Landeshauptstadt Erfurt

Ende 2007 lebten ungefähr 6,7 Millionen (8,1 %) Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland. Für viele von ihnen, vor allem für die Angehörigen der zweiten und dritten Generation ist Deutschland längst zur "Heimat" geworden.

Kontakt

Büro der Migrations- und Integrationsbeauftragten
work
Benediktsplatz 1
99084 Erfurt

Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt

Informationen

Mit der Zeit hat sich allmählich auch ein Zuwachs an ausländischer Wohnbevölkerung in Erfurt ergeben. Lebten 1991 unter 2 000 Ausländer (knapp 1 % der Bevölkerung) in Erfurt, so ist ihre Zahl 2007 auf 643 (ca. 3 % der Bevölkerung) angestiegen.

Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen und veränderte Einwanderungsrealität erforderten auch in Erfurt eine Konzipierung der kommunalen Migrations- und Integrationspolitik. Eine nur defizitorientierte oder gar abwehrende Ausländerpolitik wird den gegenwärtigen und zukünftigen Integrationsaufgaben nicht gerecht.

Mit Beschluss des Stadtrates Nr. 161/2006 vom 19. Juli 2006 wurde das Integrationskonzept der Stadt Erfurt als Handlungsrahmen zur Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten in der Landeshauptstadt Erfurt bestätigt.

Das vorliegende Konzept soll zu einem gemeinsamen Integrationsverständnis beitragen und als "Strategiekonzept" die Rahmenbedingungen, die Leitlinien und die Steuerungsinstrumente der künftigen Integrationsarbeit bestimmen. Insbesondere werden die zentralen Handlungsfelder der künftigen Integrationspolitik in der Landeshauptstadt Erfurt aufgezeigt. Es soll den Rahmen für die notwendige interkulturelle Öffnung in unserer Stadt schaffen.