Abfallentsorgung im Gastronomie-Gewerbe

Die Abfallentsorgung in der Stadt Erfurt ist in der Abfallwirtschaftssatzung - (AbfwS) geregelt. Die geltende Abfallwirtschaftssatzung ist vom 3. Dezember 2015 und wurde im Amtsblatt vom 11.12.2015 veröffentlicht.

Organisation der Abfallentsorgung

Bei der Organisation der Abfallentsorgung im Bereich der Gastronomie ist insbesondere zu beachten:

  • Alle für den Gastronomiebetrieb benötigen Abfallbehälter - mit Ausnahme der öffentlichen Altglascontainer - sind auf dem Grundstück (Abfallbehälterstandplatz im Freien oder Müllraum im Gebäude) unterzubringen.
  • Reicht der vorhandene Platz für die Aufstellung der erforderlichen Hausmüllbehälter nicht aus, so muss bei der Stadt eine häufigere Leerung beantragt werden (Zusatzleerung).
  • Die graue Hausmülltonne, blaue Papiertonne und die gelbe Tonne dürfen nur zur Entsorgung auf den Gehweg oder den Fahrbahnrand gestellt werden.
  • Die Behälter sind am Morgen des jeweiligen Entsorgungstages bis 06:00 Uhr bzw. am Abend zuvor ab 17:00 Uhr zur Abholung bereitzustellen.
  • Später als 22:00 Uhr sollen aus Gründen des Lärmschutzes keine Abfallbehälter mehr bereitgestellt werden.
  • Nach der Entsorgung sind die Behälter schnellstmöglich auf das Grundstück zurückzunehmen.

Trennung der Abfälle

Abfälle sind getrennt zu erfassen. In einem Gastronomiebetrieb fallen regelmäßig folgende Abfälle an:

  • Speiseabfälle: organische Abfälle in der Küche, Essensreste auf den Tellern der Gäste
  • Leichtverpackungsabfälle: Folien, Plastikbecher, Tetrapack, Konservendosen, Folien
  • Papier und Pappe: Verpackungen aus Papier oder Pappe, Büropapier, Zeitungen
  • Frittierfette: gebrauchtes Frittieröl
  • hausmüllähnliche Abfälle: Kehricht, Papierservietten, Küchenkrepp, Tee- und Kaffeefilter, Zigarettenreste, Glasbruch, Papierhandtücher, Sanitärbereichsabfälle, verschmutzte Verpackungen
  • Verpackungen aus Glas: Weinflaschen, Konservengläser, Schraubgläser

Entsorgungswege

Für die getrennt erfassten Abfälle gibt es folgende Entsorgungswege:

  • Speiseabfälle: Speiseabfallbehälter (Spezialfirma)
  • Leichtverpackungsabfälle (Grüner Punkt): Gelbe Tonne (von den Stadtwerken), Wertstoffhöfe
  • Papier und Pappe: blaue Papiertonne (von der Stadt), Wertstoffhöfe
  • Frittierfette: Entsorgung durch Spezialfirma
  • hausmüllähnliche Abfälle: graue Hausmülltonne (von der Stadt)
  • Verpackungen aus Glas: öffentliche Altglascontainer (weiß, grün, braun), Wertstoffhöfe

Gewerbetreibende können sich bei der Stadt beraten lassen, wie sie Abfälle vermeiden, verwertbare Abfälle nutzen und nicht verwertbare Abfälle so gering wie möglich halten können.