Mit erneuerbaren Energien kann Strom und Wärme erzeugt werden, ohne dabei Kohlendioxid zu emittieren. Dabei sind Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik geeignet, direkt Strom zu erzeugen. Bei Biomasse (auch als Biogas) und tiefer Geothermie wird in der Regel Strom und Wärme gewonnen. Solarthermie, also Solarkollektoren und oberflächennahe Geothermie (Wärmepumpe) dienen meist nur zur Wärmeproduktion.
- Auf welche Energieformen soll Erfurt setzen?
- Wo sollen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien entstehen oder ausgebaut werden?
- Welche Potenziale sollen in Erfurt genutzt werden?
- Welche Einschränkungen sind zu beachten?
- Wie kann Erfurt den Ausbau erneuerbarer Energien fördern?
- Wie können sich die Bürger und Bürgerinnen für erneuerbare Energien engagieren?
Thermische Kraftwerke haben die Möglichkeit gleichzeitig mit dem Strom auch Wärme zu erzeugen. Die beiden größeren thermischen Kraftwerke der Stadtwerke Erfurt tun dies und beliefern ein großes Fernwärmenetz. Diese Kraft-Wärme-Kopplung ist ein wesentlicher Grund, warum Erfurt schon heute relativ geringe Kohlendioxid-Emissionen hat. Neben der Fernwärme stehen auch sogenannte Blockheizkraftwerke für lokale Wärmenetze und selbst für Einfamilienhäuser zur Verfügung.
- Wie soll die Fernwärme weiter ausgebaut werden?
- Wie soll die Stadt die Nutzung von dezentralen Blockheizkraftwerken befördern?
- Welche Einschränkungen sind zu beachten?
Verschiedene Brennstoffe haben ein unterschiedlich hohes Treibhausgaspotenzial. Bei den fossilen Brennstoffen erzeugt z. B. Erdgas deutlich weniger Kohlendioxid als Kohle. Nachwachsende Rohstoffe binden den bei der Verbrennung freigesetzten Kohlenstoff wieder.
Hier können Vorschläge zum Ersetzen von Brennstoffen mit hoher Klimarelevanz angebracht werden.
- Wie sollen Brennstoffe mit hohem Kohlenstoffanteil (vor allem Kohle) durch andere subsituiert werden?