Klimagerechte Pilotsiedlung Marienhöhe Erfurt

Informationen über das Verfahren des europaweiten Planungswettbewerbes "Klimagerechte Pilotsiedlung Marienhöhe Erfurt" und Vorstellung der Ergebnisse

Blick in das zukünftige Wohnquartier
Grafik: Perspektivansicht des 1. Preises Grafik: © Raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung

Die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt sieht sich mit einer gestiegenen Nachfrage nach attraktivem sowie ökologisch und energetisch zukunftsfähigem Wohnraum in verschiedenen Segmenten konfrontiert. Um dieser Situation Rechnung zu tragen, plant die Landeshauptstadt Erfurt in Kooperation mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und der Schoppe/Dr. Anton GbR die Entwicklung eines neuen Wohngebietes auf dem ca. 12 ha großen Areal östlich des Hauptfriedhofes.

Zur Findung eines geeigneten städtebaulichen und energetischen Konzeptes wurde am 31.08.2012 ein europaweiter Planungswettbewerb ausgelobt. Stadtplaner und Architekten aus ganz Europa wurden darin aufgefordert, Ideen für ein Wohngebiet zu entwickeln, dass beste Voraussetzung für energetisch günstige Bauten wie Passivhäuser bietet, die in ihrer Bilanz CO2-emissionsarm oder -frei sind.

Die Auslobung zum Wettbewerb sowie die Wettbewerbsaufgabe wurden vom Stadtrat am 09.05.2012 beschlossen.

Aus den 14 eingereichten Beiträgen hat das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Heinz Nagler das Büro Raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH aus Frankfurt zum Sieger des Wettbewerbs "Klimagerechte Pilotsiedlung Marienhöhe Erfurt" gekürt.

Daneben wurde die Arbeit von Thomas Schüler Architekten BDA Stadtplaner aus Düsseldorf mit dem 2. Preis, die Arbeit von hks Hestermann Rommel Architekten + Gesamtplaner aus Erfurt mit dem 3. Preis sowie die Arbeit von Quaas Stadtplaner mit Junk & Reich Architekten BDA aus Weimar mit dem 4. Preis ausgezeichnet.

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