Rathausbrücke und Umfeld

Brücke mit parkenden Autos
Foto: Rathausbrücke Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Rathausbrücke wurde Ende des 19. Jh. in Verbindung mit neuen gründerzeitlichen Baufluchten und Verkehrstrassen durch die Altstadt unmittelbar neben der historischen Krämerbrücke, die dadurch vom Fahr- und Radverkehr aber auch von erheblichen Fußgängerströmen entlastet wurde, geplant und ab 1895 errichtet.

Das Umfeld der Rathausbrücke zählt neben Domplatz und Fischmarkt zu den Erfurter Stadträumen mit der höchsten Bedeutung für den Tourismus. Es berührt und begleitet die prominente, einzigartige Krämerbrücke und erschließt die mit zahlreichen hochwertigen Einzeldenkmalen der Romanik, Gotik und Renaissance bestandene südliche Michaelisstraße (Teil des Lateinisches Viertel).

Um den Freiraum um die Rathausbrücke in angemessener Form erlebbar zu machen, lobt die Stadt Erfurt einen Realisierungswettbewerb Rathausbrücke und Umfeld aus.

Das Erfurter Denkmal Krämerbrücke, die einzige vollständig mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen, ist als Brücke über den Breitstrom der Gera besser zur Wirkung zur bringen. Die heute abriegelnde Wirkung des Umfeldes, wie Breitstrominsel und Rathausbrücke auf der Südseite, soll gemindert werden. Die neue Rathausbrücke soll dabei zu einem als Brücke eigenständig erlebbaren, attraktiven städtebaulichen Element im Stadtraum inszeniert werden.