Familienverhältnisse: Kinder- und Jugendbefragung 2014

Zufriedenheit mit der familiären Situation

Kreisdiagramm: Darstellung der Zufriedenheit mit der familiären Situation
Grafik: Zufriedenheit mit der familiären Situation Grafik: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Die Kinder und Jugendlichen sollten in der Lebenslagenbefragung angeben, wie zufrieden bzw. unzufrieden sie mit ihrer familiären Situation sind. Insgesamt teilten 55 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit, "sehr zufrieden" und weitere 30 Prozent "eher zufrieden" mit der familiären Situation zu sein. Etwa jeder zehnte Befragte ist teilweise mit der Situation zufrieden bzw. unzufrieden und nur ein geringer Anteil ist mit der familiären Situation "eher unzufrieden" bis "sehr unzufrieden" (vier Prozent).

Nehmen sich die Eltern Zeit für ihre Kinder

Kreisdiagramm: Darstellung des Ergebnisses, ob sich die Eltern genügend Zeit für ihre Kinder nehmen
Grafik: Zeit für Kinder Grafik: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Des Weiteren wurde auch danach gefragt, ob sich die Eltern nach Einschätzung der Kinder und Jugendlichen genügend Zeit für ihre Kinder nehmen. Der Großteil mit ca. 94 Prozent gab an, dass sich ihre Eltern ausreichend Zeit für sie nehmen. Etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen empfinden jedoch, dass sich ihre Eltern zu wenig Zeit nehmen.

Urlaubsreisen mit der Familie

Kreisdiagramm: Darstellung der Häufigkeit von Urlaubsreisen mit der Familie
Grafik: Urlaubsreisen mit der Familie Grafik: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Ca. ein Viertel der befragten Kinder und Jugendlichen fuhr ein- bis zweimal im vergangenen Jahr mit der Familie in den Urlaub. Fast ein Drittel (30 Prozent) der Familien waren sogar häufiger als zweimal im Urlaub. 14 Prozent der Befragten waren im letzten Jahr gar nicht im Urlaub und ein kleiner Anteil von vier Prozent unternimmt bereits keine Urlaubsreisen mehr mit ihrer Familie.

Einschätzung der finanziellen Lage der Familie

Balkendiagramm (gestapelt): Darstellung der Einschätzung der finanziellen Lage der Familie
Grafik: Einschätzung der finanziellen Lage der Familie Grafik: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Die Kinder und Jugendlichen wurden gebeten, ihre subjektive Einschätzung über die finanzielle Lage ihrer Familie abzugeben. Insgesamt 66 Prozent der Kinder und Jugendlichen bezeichneten dabei die finanzielle Lage ihrer Familie als gut („sehr gut" bis „gut"). Weiterhin gaben neun Prozent an, dass die finanziellen Verhältnisse nicht gut sind und 22 Prozent schätzen diese als „teils/teils" ein. Nur wenige der befragten Kinder und Jugendlichen konnten hierzu keine Aussagen treffen.

Taschengeld

Links Diagramm mit der Darstellung des durchschnittlichen Taschengeld in Euro nach dem Alter und rechts Balkendiagramm und Darstellung der Taschengeldspanne (Intervall) nach den Siedlungsstrukturtypen städtisch, Plattenbau und dörflich
Grafik: monatliches Taschengeld der Kinder und Jugendlichen Grafik: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Für viele Kinder und Jugendliche ist das Thema Taschengeld ein wichtiges Anliegen. Der durchschnittliche Taschengeldwert beträgt bei den Erfurter 12- bis unter 18-Jährigen 28 Euro pro Monat. Dieser Mittelwert unterscheidet sich nochmals je nach Alter der Befragten. Bei den 12-Jährigen liegt der durchschnittliche Wert bei 17 Euro monatlich und bei den 17-Jährigen sind es bereits 49 Euro monatlich.

50 Prozent aller Befragten erhalten ein Taschengeld zwischen ca. 15 und 35 Euro im Monat. Ein Viertel der Kinder und Jugendlichen (unteres Quantil) erhalten weniger als 15 Euro Taschengeld im Monat und weitere 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen (oberes Quantil) erhalten mehr als 35 Euro im Monat.

Zwischen Siedlungsstrukturen städtisch, Plattenbau und dörflich lassen sich hinsichtlich des durchschnittlichen monatlichen Taschengeldes nur geringfügige Unterschiede feststellen.