Bei bestem Wetter wurde am Donnerstag die neue Radrennbahn im Andreasried eröffnet.

20.05.2008 15:07

Die Erfurter Rad­renn­bahn steht am ältesten Radrennbahn-Standort der Welt und kann auf eine traditions­reiche Radsport­geschichte zurückblicken. Eingeweiht am 6. Juni 1885 entwickelte sich die Radrenn­bahn im Andreas­ried zu einem Sportzentrum, das seinen Reiz bis heute nicht verloren hat – von einer Sandbahn, zu einer Radrenn­bahn mit Zement­piste (1899), in eine 454-Meter-Bahn (1925), in eine 333-Meter-Bahn (1975) und bis 2008 schließlich in eine moderne 250-Meter-Hoch­geschwindig­keits­renn­strecke. Am Donnerstag wurde sie mit den "Thüringen Open" feierlich eröffnet.

Im Andreasried fanden hoch­karätige Rennen statt und auch die neue Bahn soll für den Übungs- und Trainingsbetrieb, für Hochleistungs­trainings sowie nationale und interna­tionale Wettkämpfe und Meisterschaften genutzt werden. Darum wurde die Rennbahn unter Berücksichtigung der Anforderungen aller olympischen Bahnrad­sportdisziplinen konzipiert. Was die Planer, Architekten und beteiligten Baufirmen geschaffen haben ist einzigartig. D as Ergebnis kann sich sehen lassen: 250 Meter Rennstrecke, 600 Tonnen Stahl, 1 200 Kubikmeter Beton, Platz für gut 3 000 Zuschauer, 6 800 Quadratmeter Dachbe­spannung. Allein diese Zahlen lesen sich wie Rekorde.

Erste Rekorde wurden auch am Donnerstag geschrieben. Das Beste von der Einweihung haben wir in einer Bildergalerie zusammengestellt.