Die Kunst ist frei. Welche Verbindlichkeit bleibt der Kulturpolitik

23.05.2011 10:25

Am 19. Mai sprach der Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt, Tobias J. Knoblich, in der Reihe "Redezeit. Kunst in der Debatte" in der Kunsthalle Erfurt zum Thema "Die Kunst ist frei. Welche Verbindlichkeit bleibt der Kulturpolitik".

Eingeladen hatten der Erfurter Kunstverein, das Kunsthaus Erfurt und der Fachbereich Kunst der Universität Erfurt. Der Vortrag spannte einen Bogen von der Theorie und Geschichte der Kulturpolitik bis zu den Handlungsmöglichkeiten einer Kulturpolitik für Erfurt.

Tobias J. Knoblich, 1971 in Zwickau geboren, studierte Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1996 bis 2001 war er als freiberuflicher Kulturwissenschaftler und Publizist in Berlin tätig, u.a. für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), später als Honorardozent an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) im Studiengang Kulturmanagement.

Bis November 2005 war er darüber hinaus als Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. (Berlin) tätig, seit Mai 2003 auch als Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. (Bonn) und ab September 2006 als deren Vizepräsident.

Im Jahre 2007 wurde Tobias J. Knoblich Pressesprecher des Sächsischen Kultursenats und im gleichen Jahr auch stellvertretender Sprecher des Rats für Soziokultur und kulturelle Bildung im Deutschen Kulturrat.

Seit 2008 ist er Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung, seit Januar 2011 Kulturdirektor der Landeshauptstadt.