Experimente für junge Forscher: Sparkassenkulturstiftung stattet Erfurter Kitas mit Experimentekisten aus

02.05.2011 14:20

Kinder frühzeitig zum Entdecken, Fragen und Denken anzuregen ist elementare Voraussetzung, um Übergänge in den verschiedenen Lebensphasen erfolgreich zu meistern und die Fähigkeit zum Lebenslangen Lernen auszuprägen. Flexibilität und Offenheit werden so gefordert und gefördert.

Foto - Die Kinder und Erzieherinnen der Kitas Regenbogenland, Riethzwerge und Vollbrachtfinken freuen sich auf spannende Experimente mit ihren neuen "Forscherboxen", die von OB Andreas Bausewein, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung ist, übergeben wurden.
Foto: © Landeshaupstadt Erfurt, Stadtverwaltung

Die Kinder und Erzieherinnen der Kitas Regenbogenland, Riethzwerge und Vollbrachtfinken freuen sich auf spannende Experimente mit ihren neuen "Forscherboxen", die von OB Andreas Bausewein, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung ist, übergeben wurden.

Naturwissenschaftliche Frühbildung leistet hier einen wichtigen Beitrag. Denn gerade das Experimentieren und das praktische Erleben motivieren Kinder, sich Prozesse zu erschließen und nachhaltig Wissen selbstständig zu erarbeiten.

Die Einführung des Thüringer Bildungsplanes für Kinder bis 10 Jahre stellt Kindertagesstätten und Grundschulen vor die Herausforderung, Bildungs- und Entwicklungsarbeit in den verschiedenen Einrichtungen im Interesse der Kinder stärker zu verzahnen, um so Übergänge zu optimieren und stringent aufbauende Wissensvermittlung zu gewährleisten.

Mit dieser Zielstellung setzen, dank Förderung der Sparkassenstiftung Erfurt, das Staatliche Schulamt Erfurt und die Stiftung Bildung für Thüringen das Modellvorhaben "Brücken bauen – Übergänge erfolgreich gestalten" gemeinsam mit Kindertagesstätten und Grundschulen aus dem Raum Erfurt und Umland um. Die Naturwissenschaftliche Frühbildung wird in diesem Kontext Bindefunktion übernehmen.

Die Bildung von Tandems zur Erprobung verschiedener Entwicklungsansätze ist erfolgt. Insgesamt sind 7 Tandems aktiv (7 Grundschulen und 13 Kindertagesstätten).

Im Dezember 2010 gingen die beteiligten Kindertagesstätten und Grundschulen auf Entdeckungsreise zum Thema "Wasser" – mit Begeisterung experimentierten die pädagogischen Fachkräfte und erschlossen sich so erste naturwissenschaftliche Fragestellungen.
Dieses Weiterbildungsangebot bildet die Basis, um sich weitere naturwissenschaftliche und technische Themenstellungen zu erschließen. In diesem Kontext ist die Bundesstiftung Haus der kleinen Forscher Kooperationspartner der Stiftung Bildung für Thüringen.

Derzeit finden erste konzeptionelle Workshops mit den betreffenden pädagogischen Fachkräften zur Erarbeitung individueller   Bildungspläne im MINT-Bereich von Kindertagesstätte und Grundschule statt.
Anhand derer werden Zusammenarbeiten vereinbart und Kooperationen weiter ausgestaltet.

Im Ergebnis des Modellvorhabens wird ein Handlungsleitfaden für Kindertagesstätten und Grundschulen entstehen, um eine MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-Zusammenarbeit organisationsübergreifend umzusetzen.

Bis zu Juni 2011 erhalten zudem die beteiligten Kindertagesstätten und Grundschulen, die seitens der Stiftung Bildung für Thüringen, entwickelte Experimentekiste "Basis". Sie beinhaltet neben einer pädagogischen Handreichung, eine Vielzahl an Materialien zum Experimentieren und Forschen.