Spendenlauf von Erfurt nach Koblenz: Stiftung Kinderseele sammelt Geld für vernachlässigte und misshandelte Kinder

13.05.2011 16:46

Oberbürgermeister Andreas Bausewein gab heute den Startschuss zum ersten Spendenlauf der Stiftung Kinderseele. Von der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle aus starteten gut 200 Läufer ihren 600 Kilometer landen und 17-tägigen Spendenlauf von Erfurt nach Koblenz. Der Erlös kommt der "Stiftung Kinderseele" zu Gute, die damit misshandelte und vernachlässigte Kinder unterstützt.

Foto - Spendenlauf von Erfurt nach Koblenz
Foto: Oberbürgermeister Andreas Bausewein motivierte die Läufer und gab den offiziellen Startschuss. Foto: © Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung

In der Gunda-Niemann-Stirnemann-Eishalle in Erfurt erfolgt nicht nur der Startschuss für den Spendenlauf, sondern ab 10 Uhr auch dessen feierliche Eröffnung mit Vertretern der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe (HKJ) Thüringen und der HKJ Rheinland-Pfalz.

Der 45-malige DDR-Fußballnationalspieler Rüdiger Schnuphase, die Rennrodlerin und Olympiazweite in Calgary Ute Oberhoffner und die Nachwuchsspieler von Rot-Weiß Erfurt brachten die Läufer auf Touren, als diese 11:15 Uhr ihren Lauf starteten. Ein prominenter Sportler, der sich in den Dienst der guten Sache stellt, ist der in Erfurt geborene 22-fache Fußball-Nationalspieler Clemens Fritz vom SV Werder Bremen. Er hat eine Patenschaft über den Spendenlauf übernommen. Als Läuferin, die auf der zweiten Etappe am 14. Mai den Schlussanstieg hinauf nach Oberhof in Angriff nehmen will, unterstützt die zweifache Biathlon-Olympiasiegerin Katrin Apel den Spendenlauf.

Neben sportlichen Herausforderungen ist in Erfurt, Meiningen, Simmern, Kastellaun und Koblenz aber auch Feiern angesagt, ebenso wie in Arnstadt, Fulda und Lauterbach: Vom Soccer-Turnier bis zum Rockkonzert, vom Kletter-Event bis zur Graffiti-Aktion. Gleich eine ganze Reihe toller Kinderfeste und Partys steigt während des mehr als 600 Kilometer langen Etappenlaufs von Erfurt nach Koblenz. Der Eintritt zu allen Festen ist frei. Jeder ist herzlich eingeladen.