Bäuerlich Naive in der Kunsthalle

03.07.2012 16:03

Einblicke in fremde Welten in der Kunstpause am Mittag.

Zwanzig musizierende Bauern zwischen zwei Häusern
Bild: Die Malerei von Josef Oertle lässt uns eine Alpstobete miterleben, ein gemütliches Alpfest. Im Zentrum stehen Volksmusik, Volkstänze, Jodler und schellenschüttelnde Sennen. Bild: © Sammlung Korine und Max E. Ammann

Die derzeitige Ausstellung in der Kunsthalle Erfurt "Weltensammler. Internationale Außenseiterkunst der Gegenwart aus der Sammlung Korine und Max E. Ammann" gibt einen repräsentativen Einblick in einen spannenden Spezialbereich der Kunst.

In der Sammlung befindet sich auch eine Auswahl der besten bäuerlichen Naiven der Ostschweiz. Am kommenden Donnerstag, 12 Uhr, stehen im Mittelpunkt der Kunstpause die Werke der bäuerlich Naiven am Beispiel von Niklaus Wenk, Josef Brunner, Josef Oertle und Fritz Frischknecht, die zu den wichtigsten Vertretern der Schweizer Bauernmalerei gehören.

Die thematische Führung am Donnerstagabend, 05.07.2012, um 18 Uhr beschäftigt sich mit dem Ausstellungskapitel "Landschaft und Idylle". Gleichsam als Kontrapunkt zum hektischen Betrieb in der Stadt entfaltet sich in der Außenseiterkunst eine Vision des ruhigen Lebens auf dem Lande.