Vortrag in der VHS: Sterben und Tod in der Philosophie

19.02.2013 07:00

Am Dienstag, dem 26. Februar 2013 findet ab 18:30 Uhr in der Volkshochschule Erfurt, Schottenstraße 7, der Vortrag "Sterben und Tod in der Philosophie" statt.

Was ist es, das uns so besonders über den Tod nachdenken lässt? Der Tod ist als Widerspruch des Lebens trotzdem ein fester Bestandteil desselben. Es ist ein Beieinander von Sicherheit und Unsicherheit. Es ist sicher, dass wir sterben, aber wir wissen nicht, wann, wie und wo. Sterben bzw. der Tod sind einzigartig und endgültig. Und darum ist der Tod eine ernste Angelegenheit, ernster geht es nicht mehr.
Was den Menschen von allen anderen Lebewesen der Erde unterscheidet, ist das Wissen um seine Sterblichkeit. Es ist das Selbstbewusstsein, das weiß, dass der Leib, dessen Ich es ist, sterben muss.
In diesem Vortrag werden verschiedene Aspekte des philosophischen Nachdenkens über Sterben und Tod betrachtet:

  1. Die Unverfügbarkeit des Todes
  2. Leib-Seele-Problematik
  3. Tod und Zeit
  4. Das Recht auf das eigene Sterben des eigenen Todes

Die Dozentin Dietlinde Schmalfuß-Plicht betreibt in Erfurt eine Philosophische Praxis. Die Philosophie vermittels verschiedener Gesprächsangebote in den Alltag hinein zu holen, ist ihr ein besonderes Anliegen.

Die Vortragsgebühr beträgt 8,00 Euro, ermäßigt 6,40 Euro.

Anmeldung und weitere Infos ab sofort über volkshochschule@erfurt.de oder unter Tel. 0361 655-2950 in Ihrer Volkshochschule.

Ihr VHS-Team