Energieeffizient, farbenfroh und ein Blick in die Vergangenheit: Kommunale Wohnungsgesellschaft startet Sanierung am Juri-Gagarin-Ring

29.04.2013 19:00

Heute gab die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt (KoWo) den Startschuss für die Sanierung der 1989 erbauten Häuser Juri-Gagarin-Ring 52-66 und Breite Gasse 2 am südlichen Juri-Gagarin-Ring.

Offizielle Gäste und Mieter halten vor einem Baugerüst ein Plakat mit einer Abbildung der geplanten Fassade der Häuser in den Händen.
Foto: KoWo-Geschäftsführer Friedrich Herrmann, Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Aufsichtsratsvorsitzende Karola Stange präsentieren gemeinsam mit den Mietern die Pläne für die Häuser nach der Sanierung. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Im Fokus der Baumaßnahme stehen die energetische Sanierung und der Brandschutz. So wird unter anderem die Fassade mit einem Wärmeverbundsystem ausgestattet, die Fenster und Balkonbrüstungen werden erneuert und die zur Straßenseite zugewandten Fenster und Loggien erhalten zusätzlich einen erhöhten Schallschutz. Balkone werden dort, wo bisher noch keine vorhanden waren und wo es möglich ist, angebaut, Brandmeldeanlagen werden eingebaut und die Hauseingänge neu Gestaltet.

Die farbenfrohe Fassadengestaltung wird auch hier die äußere Ansicht deutlich verbessern. Nach „Giraffenfell“, „Zebrahaus“ und „Schmetterling“ am Roten Berg, werden die Fassaden des Juri-Gagarin-Ring in Gelb und Orange erscheinen, auf einer Seite wird das Abbild von Juri Alexejewitsch Gagarin aufgebracht. Im Jahr 1963 war Gagarin in Erfurt und wurde von tausenden Menschen als erster Mann im Weltraum umjubelt. Nach ihm wurde dann eine der größten und wichtigsten Verkehrsadern Erfurts benannt: Der Juri-Gagarin-Ring.

Die KoWo investiert in diese Maßnahme 6 Millionen Euro. Fördermittel erhält sie von der Wohnungsbauförderung des Landesverwaltungsamtes Weimar.