Neuigkeiten und Infos rund um den Erfurter Zukunftspreis

11.02.2014 14:55

Wer darf teilnehmen? Genügt meine Arbeit den Anforderungen? Darf man helfen? Trotz vielfältiger Werbemaßnahmen und Publikationen herrschen noch viele offene Fragen zu diesem Wettbewerb vor, den die Stadt und die Stadtwerke Erfurt GmbH jährlich gemeinsam ausschreiben. Aus diesem Grund lud Oberbürgermeister Andreas Bausewein Mitarbeiter von Hochschulen, allgemeinbildenden Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen ein, beim Unternehmen X-Fab AG an einer umfassenden Informationsveranstaltung am 10. Februar 2014 teilzunehmen.

Das Foto zeigt den Oberbürgermeister Andreas Bauswein während seines Eröffnungsvortrages zur Informationsveranstaltung zum Erfurter Zukunftspreis am 10.02.2014.
Foto: Oberbürgermeister Andreas Bausewein während seines Eröffnungsvortrages zum Inhalt und den Zielen des Erfurter Zukunftspreises Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Erfurter Unternehmen X-Fab AG, bei dem Schlagworte wie „Innovation“ und „Zukunftsfähigkeit“ Programm sind. Über die Bereitstellung des Veranstaltungsraumes hinaus gewährte Geschäftsführer Hans-Jürgen Straub in seinem Vortrag einen Einblick in modernste Fertigungstechnologien.

Das Foto zeigt den Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes während seines Vortrages über die Inhalte und Ziele des Wettbewerbs zum Erfurter Zukunftspreis.
Foto: Umweltamtsleiter Jörg Lummitsch mit vielen Fakten rund um den Erfurter Zukunftspreis Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Umweltamtsleiter Jörg Lummitsch erläuterte innerhalb seiner Präsentation alle Einzelheiten zum Zukunftspreis ausführlich  So führte er aus: In 2 Kategorien wendet sich das Angebot zum einen an Kinder und Schüler bis zur 6. Klasse – dem Zukunftspreis kreativ für Erfurt –, des Weiteren an Jugendliche ab Klasse 7 – dem Zukunftspreis innovativ für Erfurt. Im jährlichen Wechsel werden hierfür Schwerpunkte formuliert. Ob Zeichnungen, Gedichte, Kunstprojekte, Schülerbelege, Schulprojekt, Praktikumsarbeiten, Dissertationen oder Initiative eines Start-up-Unternehmens – alles ist möglich. Auch zurückliegend fertig gestellte Arbeiten können eingereicht werden – einfacher geht es nicht! Nicht immer ist ein „dickes Pamphlet“ notwendig, auch eine zündende Idee kann bereits preiswürdig sein.

Mit einem konkreten Wettbewerbsbeitrag, welcher im Jahr 2012 prämiert wurde, wartete die Studentin L. Becker in einem sehr interessanten Vortrag aus der Praxis zum Thema Bebauungsplanung auf. Detailliert wurden Festsetzungsmöglichkeiten in Bebauungsplänen zur Optimierung des kommunalen Klimaschutzes aufgezeigt.

Natürlich winken auch Preisgelder: Insgesamt 3.000 Euro. Projekte bzw. Initiativen sind bis spätestens 9. Mai 2014 anzumelden, die Ehrung der Preisträger findet zum Tag der Nachhaltigkeit im Juni dieses Jahres statt.

Am Ende der 2-stündigen Veranstaltung folgten die meisten der Anwesenden dem Angebot, an einer Unternehmensbesichtigung teilzunehmen. Erfahrene Mitarbeiter boten einen äußerst interessanten Einblick in modernste Fertigungstechnologie der Halbleiterbranche.

Der temperamentvolle Rap-Gesang von 4 Schülern der Grundschule Urbich stand am Beginn der Veranstaltung. Mit eindringlichen Texten forderten die engagierten Sängerinnen und Sänger zu mehr Rücksicht auf unsere Umwelt auf und boten somit den passenden Auftakt zur Veranstaltung.