Das ehemalige Severi Viertel am Domplatz: Mach mal Pause - Stadtgeschichten in 10 Minuten

20.03.2014 09:18

Jeden dritten Donnerstag im Monat lädt das Stadtmuseum Erfurt, Johannesstraße 169, zur entspannten und informativen Mittagspause ein. Heute, am 20. März 2014, spricht um 12:00 Uhr die Kuratorin Gudrun Noll-Reinhardt über die ehemalige Gemeinde Severi und ihr Schicksal 1813.

Bewohner des Severi-Viertels stehen im Mittelpunkt der Ausführungen

Vier Vitrinen, zwei Tafeln, im Vordergrund auf dem Fussboden ein Plan vom Domplatz
Foto: "Leben und Sterben in der geteilten Stadt" - 200 Jahre nach der Belagerung von Erfurt gibt es eine Ausstellung im Stadtmuseum Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Die alliierte Armee belagerte Erfurt

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zogen sich Napoleonische Truppen nach der Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig auf den Erfurter Petersberg zurück. Die alliierte Armee aus preußischen, russischen und österreichischen Soldaten belagerte Erfurt. Am 6. November 1813 erfolgte ein verheerender Artillerieangriff des II. Preußischen Armeekorps auf die Festung Petersberg, bei dem das Stadtviertel am Dom für immer zerstört wurde.

Viele Erfurter verloren alles, was sie besaßen. Die Bewohner des Severi-Viertels und dessen kartographische Rekonstruktion in der Ausstellung "Die Belagerung von Erfurt 1813 bis 1814" stehen im Mittelpunkt der Ausführungen.

Vorschau

Mach mal Pause - Stadtgeschichten in 10 Minuten: Thema "Ein Großunternehmen entsteht - Gewehrfabrik in Erfurt", Donnerstag, 17. April 2014, um 12:00 Uhr, Stadtmuseum Erfurt, Johannesstraße 169.