Universitäre Mikroprojekte zur Nachhaltigkeit

01.02.2017 13:57

Am 31.01.2017 fand im Beisein von Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, im Atrium der Stadtwerke Erfurt die Abschlussveranstaltung des Studium Fundamentale (StuFu) Nachhaltigkeit der Universität Erfurt statt. Bereits seit mehr als zehn Semestern ist das StuFu mit dem Blick auf Zukunftsfähigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung eine feste Größe im Spektrum der universitären Ausbildung.

Stadtverwaltung Erfurt unterstützt das Studium Fundamentale inhaltlich und organisatorisch.

Verschiedene Personen im Gespräch.
Foto: Mit Studenten im Gespräch: Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz (1.v.r.) und Kathrin Hoyer, Beigeordnete für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Erfurt (2.v.r.) Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / J. Düring

In ihrer Eröffnungsrede stellte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Erfurt, Prof. Dr. Regina Möller, das Studium Fundamentale Nachhaltigkeit als eine von den Studierenden selbst organisierte Lern- und Lehrveranstaltung vor, in welcher die Studierenden mit Partnern aus der Praxis Mikroprojekte zu Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit durchführen.

So ging es im Wintersemester beispielsweise um die Reflexion des nachhaltigen Adventsmarktes im Dezember 2016 in der Barfüßerkirche, um eine Ausstellung zur Fairtrade-Kampagne oder um das Projekt "Riverlinks", bei dem der virtuelle Wasserverbrauch bei der Herstellung von Konsumgütern oder Lebensmitteln betrachtet wurde.

Frau am Rednerpult.
Foto: In ihrer Rede stellte Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, die von den Vereinten Nationen beschlossenen 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele (SDG) in den Mittelpunkt Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / J. Düring

In ihrem Grußwort stellte die Ministerin die von den Vereinten Nationen beschlossenen 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele (SDG) in den Mittelpunkt und betonte, dass Veränderungen immer auf lokaler Ebene realisiert und umgesetzt werden müssen. Eine besondere Bedeutung maß Siegesmund auch der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" bei – einem Bildungskonzept, welches dem Einzelnen aufzeigt, welche möglichen Konsequenzen heutiges Handeln auf zukünftige Entwicklungen nehmen kann. Sie bedankte sich bei den Organisatoren und Unterstützern, besonders bei der Stadtverwaltung Erfurt.

"Die Stadtverwaltung Erfurt, Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement, unterstützt seit Jahren mit großer Begeisterung das Studium Fundamentale inhaltlich und organisatorisch", bestätigte auch Kathrin Hoyer, Beigeordnete für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Erfurt

Farbig gestaltetes Logo in siebzehn Einzelteilen
Foto: The Sustainable Development Goals (SDGs) - die von den Vereinten Nationen beschlossenen 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele

Dass die Stadt dabei auf dem richtigen Weg ist, zeigt die wiederholte Auszeichnung Erfurts zur BNE-Kommune im vergangenen Jahr ebenso,  wie die aktuelle Auszeichnung des Projektes "Natur in graue Zonen" im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) am 31.1.2017 in Berlin.

Die Veranstaltung endete  mit einen ebenfalls durch die Studierenden organisierten und hergestellten "bio-fairen" Büffets – und natürlich mit regionalen Produkten!