Botschafter des Monats in Erfurt

03.12.2007 00:00

Liebe Erfurterinnen und Erfurter, das Magazin „Diplomatische Depesche“ wählt jedes Jahr eine Stadt aus, in der zwölf Botschafter ausge­zeichnet werden. Die Wahl fiel auf Erfurt. Im Januar trug sich der Botschafters der Republik Haiti, S. E. Jean Robert Saget in das Goldene Buch der Stadt ein. Am Freitag endet der Reigen mit der Botschafterin der Republik Chile, I. E. Marigen Ariadna Julia Hornkohl Venegas.  

Zehnmal – zwei Botschafter konnten nicht kommen – begrüßte die Thüringer Landes­hauptstadt einen Botschafter im Festsaal des Erfurter Rathauses, dem die Ehre zuteil wurde, sich in das Goldene Buch der Stadt Erfurt einzutragen. Am Abend wurden die Botschafter bei einem Empfang mit dem Titel „Botschafter des Monats“ ausgezeichnet, den die Zeitschrift „Diplomatische Depesche“ seit 2003 vergibt.

Damit ehrt sie internationale Diplomaten, die im Rang eines Botschafters in Deutschland tätig sind, und würdigt die Verdienste der Botschafter um ihr Land. Auf Vorschlag des Honorar­konsuls Gerald Grusser wurde für das Jahr 2007 Erfurt als Gastgeber­stadt ausgewählt. Ein Umstand der mich besonders freut, denn diese Auszeichnung würdigt nicht nur die Botschafter, sie ist auch eine Ehre für die Gastgeber­stadt und lenkt den Blick des diploma­tischen Korps auf Erfurt und auf den Freistaat. 

Die Botschafter besuchen während ihres Aufenthaltes Erfurter Unternehmen, besichtigen die historische Altstadt, tragen sich in das Goldene Buch der Stadt ein und werden während eines Abend­empfanges mit Vertretern der Landes­hauptstadt, des Freistaates, der Wirtschaft und Wissenschaft als „Botschafter des Monats“ ausgezeichnet.  

Wir begrüßten die Botschafterinnen und Botschafter der Republik Haiti, der Libysch Arabischen Dschamahirija, der Republiken Ecuador, Indien, Mali und Armenien, der Demo­kratischen Volksrepublik Algerien, Japans sowie der Republik Südafrika. Am Freitag endet mit dem Empfang der Botschafterin der Republik Chile die Zeit Erfurts als Gastgeberstadt – eine Zeit in der freund­schaftliche, wirtschaftliche und vielleicht sogar städtepartner­schaftliche Kontakte geknüpft wurden.

Eine angenehme Woche wünscht Ihnen   

Ihr

Andreas Bausewein