Kulinarisch

20.10.2008 00:00

Liebe Erfurterinnen und Erfurter, was wäre die historische und geistig-kulturelle Anziehungskraft der Thüringer Landeshauptstadt ohne ihre herzliche Gastlichkeit und ihre deftige Küche? Während die Gäste unserer Stadt normalerweise in die stilvollen Restaurants, die traditionellen Gaststätten oder in die urigen Kneipen einkehren, laden dieser Tage die inoga und die Olympiade der Köche zur Messe ein.

Erfurt ist nicht nur bekannt für seine reiche Café-, Gaststätten- und Kneipenlandschaft, sondern auch für die dort angebotenen Köstlichkeiten. Zwar stehen die Klassiker wie Thüringer Klöße, Rostbratwurst oder die wohlschmeckenden heimischen Biere immer hoch im Kurs, doch kommen auch die internationale Küche und kulinarische Besonderheiten nicht zu kurz. Unsere einmalige Restaurant- und Kneipenlandschaft und die individuellen und komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten bieten beste Gelegenheit, Gaumenfreuden aller Art in geselliger Atmosphäre zu erleben. Bis einschließlich Mittwoch wird das kulinarisch-gastliche Zentrum von der Altstadt an den Stadtrand, auf das Gelände der Messe Erfurt AG, verlegt: zur inoga – Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit – und zur IKA, der Olympiade der Köche.

Die Thüringer Landeshauptstadt mit ihrer beinahe traditionellen Schwäche für die Branchen der Gastlichkeit ist ein würdiger Gastgeber für die inoga und die IKA. Doch neben Deftigem gibt es dort vor allem ganz Feines: Gläserne Küchen und Koch-Shows, Wettbewerbsrestaurants, die allseits beliebten Plattenschauen, Zuckerkunst, Gemüseschnitzen, Cocktailmixen oder der diesjährige Stollenanschnitt. All das lädt zum Sehen, Riechen, Schmecken und vor allem auch zum Nachmachen ein. Zusammen mit den Neuigkeiten aus Hotellerie und aus Gastronomie verspricht all dies einen Messebesuch für alle Sinne.

Absoluter Höhepunkt ist aber die Olympiade der Köche, der Berufswettbewerb der Köchinnen, Köche und Patissiers. Hier erleben Sie Kochkunst der Extraklasse. Rund 1.100 Köche aus 40 Nationen, darunter die Köche-Nationalmannschaften, wetteifern an Töpfen und Pfannen um Ehre und Edelmetall. Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, können ganz nah dabei sein: Sehen, wie Herzhaftes wie Süßes entsteht, den verführerischen Duft in den Messehallen genießen und natürlich auch kosten, wie es schmeckt.

Bis Mittwoch haben Sie noch die Gelegenheit, den Profis aus aller Welt über die Schulter und in die Töpfe zu schauen. In diesem Sinne: Gönnen Sie sich etwas Gutes, kochen Sie selbst oder lassen Sie sich bekochen.

Ihr

Andreas Bausewein