Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen informiert: Selbsthilfegruppe Depression

19.09.2006 00:00

Der Herbst steht vor der Tür und damit auch der Beginn der "dunklen" Jahreszeit für viele, die an Depression leiden. Depression ist eine ernsthafte, seelische Krankheit, die gekennzeichnet ist von einem Zustand absoluter Gleichgültigkeit. Betroffenen können oft weder Freude noch Trauer, weder Zorn noch Genugtuung empfinden. Sie fühlen sich versteinert, leer und ausgebrannt. Viele Depressive fühlen sich krank und abgeschlagen. Sie klagen über Kopf- und Rückenschmerzen, einen Druck in der Brust, Magen- und Verdauungsstörungen oder Atembeschwerden.
Gegen Depression kann man selbst meist nichts unternehmen, wenn sie einen befallen haben. Aber man kann versuchen, sich vor neuen Anfällen zu schützen. Psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung sollte hier der erste Schritte sein.
Ein weiterer Schritt ist der in eine Selbsthilfegruppe. In der Selbsthilfegruppe "Depression – Betroffene mit Therapieerfahrung" treffen sich Menschen jüngeren bis mittleren Alters, die ihre Arbeit in der Selbsthilfegruppe folgendermaßen beschreiben: "Unsere Fertigkeiten, die wir in psychotherapeutischen Behandlungen erworben haben, wollen wir festigen. Dabei unterstützen wir uns gegenseitig, um Krisen vorzubeugen. In einer liebevollen Atmosphäre können wir uns viel von dem geben, was wir zu unserer Stabilisierung und Genesung brauchen."
Wenn Sie von Depressionen betroffen sind, Therapieerfahrung haben und Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe suchen, sind Sie hier herzlich willkommen.
Kontakt zu Selbsthilfegruppen vermittelt Ihnen die:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS)
Turniergasse 17
99084 Erfurt
Tel. 0361 655-1715 (Frau Belke)