Verkehrskonzept zum Weihnachtsmarkt hat sich bewährt

07.01.2009 00:00

Weihnachtsmarkt 2008 - Erfolgreich mit Einbahnstraßensystem "Das Verkehrskonzept zum Weihnachtsmarkt hat sich bewährt" resümiert der Beigeordnete für Bau und Verkehr, Ingo Mlejnek nach Auswertung der Fakten. Zum Weihnachtsmarkt 2008 wurde das im Jahr 2007 erstmals erprobte Einbahnstraßenkonzept wieder genutzt, um den Verkehrsablauf zu sichern.

Schwerpunkt waren dabei sowohl das Lauentor als auch die Andreasstraße. Das System sorgte dafür, dass der Verkehr ständig rollte und so Busse und der Individualverkehr den Domplatz erreichen konnten. Nach Auswertung durch alle beteiligten Partner wurde festgestellt, dass die gewählte Verkehrsorganisation geeignet war, um den Verkehrsfluss zu erhalten.  

"Es ist damit wieder gelungen, den Weihnachtsmarkt auch unter den Aspekten des Verkehrs für die Stadt zum Erfolg werden zu lassen", so Ingo Mlejnek. "Die zusätzlichen Hinweistafeln auf P+R-Möglichkeiten an den Stadteinfahrten haben dazu geführt, dass deutlich mehr Besucher als im Jahr 2007 auf den ÖPNV umgestiegen sind" beschreibt er eine der Veränderungen zum Vorjahr. Der beabsichtigte Beitrag zur Entspannung der Parksituation in der Innenstadt sei erbracht worden.

Die Belastung in der Innenstadt wurde trotz steigender Besucherzahlen auch durch die unmittelbar betroffenen Anwohner weitgehend akzeptiert. Dazu hat auch beigetragen, dass versucht wurde, in Detailfragen auf die Anregungen der Anwohner einzugehen, so Mlejnek weiter. Als Beispiel nannte er die zusätzlichen Parkmöglichkeiten für die Bewohner in der Bechtheimer Straße.
Positiv hat sich herausgestellt, dass die wesentlichen Einschränkungen am Gothaer Platz rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsmarktes aufgehoben waren und wieder alle Fahrtbeziehungen genutzt werden konnten. "Eine Sperrung von Fahrtbeziehungen hätte schlimme Auswirkungen auf den Verkehrsablauf an den Adventswochenenden gehabt", sagte Mlejnek. An den Adventssamstagen und am verkaufsoffenen ersten Advent kam es so nur zu den bekannten Überlastungserscheinungen des Verkehrs in der Innenstadt, die aber im wesentlichen auf den erhöhten Parkdruck zurückzuführen waren.
Der Trend der Verlagerung des Reisebusverkehrs von den Wochenenden in die Woche hat sich fortgesetzt und ebenso dazu beigetragen, die Verkehrssituation zu entlasten.

Dass der Weihnachtsmarkt 2008 für Erfurt besonders erfolgreich war, zeigt sich auch an der Umfrage des MDR zur Beliebtheit von 33 Weihnachtsmärkten. "Der Erfurter Weihnachtsmarkt hat vor Dresden und Leipzig, aber auch vor Nürnberg und Aachen den ersten Platz belegt", zeigt sich Mlejnek erfreut über das Ergebnis. Dies war nur durch ein gutes Zusammenspiel der beteiligten Ämter und Dienststellen möglich. Besonderer Dank gilt dabei der Polizei, aber auch allen anderen Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben.

"Im Ergebnis gehe ich davon aus, dass Verkehrskonzept auch für den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr grundsätzlich angewendet wird" blickt Mlejnek voraus. Die Weiterentwicklung in Details wird im Laufe des Jahres erfolgen.