Hannoversche Straße wird für drei Monate zur Baustelle

21.08.2015 11:29

Frohe Botschaft für alle, die auf ihrem täglichen Weg die Hannoversche Straße befahren. Nachdem im vergangenen Jahr bereits der Streckenabschnitt zwischen Gefahrenschutzzentrum und Abfahrt Blumenstraße erneuert wurde, wird nunmehr der nächste Teil saniert. Ab kommenden Mittwoch kommt die Fahrbahn zwischen Abfahrt Bodenfeldallee und Gefahrenschutzzentrum in die Kur. Für die 1,1 Kilometer werden rund 530.000 EUR investiert.

Der vorhandene bituminöse Fahrbahnbelag wird vollständig ausgebaut. Die sich darunter befindliche Kiestragschicht wird dann mit einer Zementstabilisierung aufgebessert. Nach einer Frostschutzschicht von 15 Zentimeter erfolgt der Ausbau mit einem dreischichtigen Asphaltaufbau von insgesamt 26 Zentimeter. Im Vorfeld der Maßnahme werden zwei Mittelstreifenüberfahrten neu hergestellt. Zudem ist geplant, im Mittelstreifen und seitlich neben der Straße Sanierungsarbeiten an der Oberflächenentwässerung durchzuführen.

Stadteinwärts wird die Richtungsfahrbahn von der Bodenfeldallee bis etwa 150 Meter vor der Zufahrt zum Gefahrenschutzzentrum voll gesperrt. Die Verkehrsführung erfolgt während der Bauzeit einspurig über die östliche Richtungsfahrbahn (stadtauswärts) der B4 im Gegenverkehr. Dazu werden Mittelstreifenüberfahrten etwa 30 Meter vor dem Brückenbauwerk über die Bodenfeldallee und beim Gefahrenschutzzentrum errichtet. Der Thüringenpark ist uneingeschränkt erreichbar.

Wenn die Stadt auch in den nächsten Jahren die finanziellen Eigenmittel aufbringen kann, wird die Erneuerung der Hannoverschen Straße abschnittsweise fortgesetzt. Bis zur Stadtgrenze gibt noch viel zu tun, denn beide Richtungsfahrbahnen haben es in den bisher noch nicht erneuerten Abschnitten ebenso dringend nötig!

Das im letzten Jahr erneuerte Teilstück sorgte beim Bau für einige unangenehme Überraschungen. Die Gräben für die Anschlussleitungen der Straßenentwässerung wurden vor vielen Jahrzehnten bis zur Unterkante des Asphaltes mit Beton verfüllt. Dadurch entstanden kassettenartige Strukturen, da circa alle 30 Meter eine massiver Betonriegel die Straße querte. Die Ertüchtigung des Untergrundes und die Verstärkung der ungebundenen Tragschichten wurde somit für das beauftrage Straßenbauunternehmen zur besonderen Herausforderung.

Für den jetzigen Abschnitt hofft die Baufirma auf einen reibungslosen Ablauf, ist aber für Überraschungen gerüstet und wird für den Fall der Fälle eine technisch gute Lösungen finden! Läuft alles nach Plan, soll ab Anfang November der Verkehr wieder über eine neue Straßendecke rollen.