Lust oder doch nur Last?: Die Thüringer sind aufgerufen, persönliche Garten-Geschichten aufzuschreiben

04.12.2015 14:02

„Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz“, hatte Hermann von Pückler-Muskau einmal niedergeschrieben. Dr. Gudrun Braune und Dr. Peter Fauser von der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen greifen diese symbolische Einladung des „grünen Fürsten“ nun auf und laden ihrerseits Blumen- und Gartenfreunde aus Thüringen, dem „grünen Herzen Deutschlands“, herzlich ein, ihre Gärten, dieses Stückchen Erde, das Lust und manchmal Last sein kann und auch manches Geheimnis birgt, zu beschreiben.

Gartengeschichten, Erfahrungen und Erinnerungen

Zwei Mädchen in japanischer Kleidung im japanischen Garten die Papierkraniche falten.
Foto: Japanisches Gartenfest: Die Thüringer sind aufgerufen, persönliche Garten-Geschichten aufzuschreiben Foto: © Stadtwerke Erfurt

Warum liegt das "grüne Reich" am Herzen?

Die Blumen-, Gemüse- und Obstgärtner, Pflanzenfreunde, Baumliebhaber, Laubenpieper und Gartenteichbesitzer werden gebeten, aufzuschreiben, was der Garten am Haus, der Balkongarten, der Bauern-, Fenster- oder Vor­garten, der kleine oder große Garten für sie persönlich oder für die Familie oder die Freunde des jeweiligen Gartenliebhabers bedeutet, denn die bei­den Fachleute von der Beratungsstelle wollen im Vorfeld einer für das Jahr 2016 geplanten Tagung zum Thema „Menschen und Gärten“ in Erfahrung bringen, warum den Thüringern ihr „grünes Reich“ so am Herzen liegt.

Auf der Tagung will man dann verschiedene Facetten der Thüringer Gärten beleuchten und die Gartengeschichten, Erfahrungen und Erinnerungstexte ihrer Besitzer präsentieren.

Neuer Abgabetermin ist der 10. März 2016

Einsendeschluss war zunächst der 1. Februar 2016. Neuer Termin ist der 10. März 2016. Die Gartengeschichten-Schreiber erhalten eine Einladung zur Tagungsveranstaltung und erklären sich mit Abgabe der Texte und passender Gartenfotos (als Leihgabe oder zum Ver­bleib) bereit, diese vollständig oder in Auszügen der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen zum späteren Abdruck zur Verfügung zu stellen. Die Zuschriften sollten 5 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten. Wichtig ist, dass die Einsender ihre Anschrift vermerken.

Weitere Auskünfte erteilt gern Dr. Gudrun Braune, Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen im Museum für Thüringer Volkskunde, Juri-Gagarin-Ring 140a, 99084 Erfurt, unter der Telefonnummer  0361 655-5612 bzw. per  E-Mail.