Zum Hintergrund des Neubaus der Rathausbrücken

13.02.2015 09:05

Absperrgitter engen eine Straße ein
Bild: Zuletzt waren die Rathausbrücken nur noch stark eingeschränkt befahr- und begehbar. Bild: © Stadtverwaltung Erfurt

Der Neubau der Rathausbrücken wurde viel diskutiert. Vor allem erhitzte die geplante Fällung der Bäume die Gemüter. Was war Ziel und Hintergrund der Planungen? Wie soll das Areal künftig aussehen und warum?

Zum Hintergrund

Städte entwickeln und verändern sich. Jede Epoche hinterlässt dabei Spuren und setzt Denkmale. Nachfolgende Generationen bewahren und pflegen, was sie schätzen und lieben. Sie setzen zugleich neue Akzente und blicken voraus. Stadtgestaltung dient dem Erhalt und dem Schutz dessen, was die jeweilige Generation als erhaltens- und schützenswert empfindet. Sie dient aber auch der Entwicklung von Städten, trägt den Anforderungen der jeweiligen Zeit Rechnung.

Die Krämerbrücke gehört zu den Wahrzeichen unserer Stadt, zu den Stadtbild prägenden Sehenswürdigkeiten, die den Erfurtern lieb und wertvoll sind sowie bei den Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Aber wie steht es um die Rathausbrücken - die beiden Brücken vor der Krämerbrücke? Sie verbinden „nur“ den Wenigemarkt mit dem Benediktsplatz und fallen dabei selbst kaum auf. Sie müssen aber zukünftig wieder alle Lasten tragen und sollen so viel Platz bieten wie heute. Lkws müssen die Altstadt ver- und entsorgen, die Feuerwehr braucht kurze Rettungswege und zu Großveranstaltungen wie Krämerbrückenfest, Töpfermarkt oder Weihnachtsmarkt wollen Tausende flanieren und verweilen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie umfangreiche Informationen zum Bauvorhaben - beginnend vom Realisierungswettbewerb bis hin zu wichtigen Fragen und Antworten.