Entwicklung der Schlösserbrücke

14.05.2013 14:02

Im Zuge der Komplexbaumaßnahme Schlösserstraße/Fischmarkt wird auch die Schlösserbrücke erneuert. Wir schauen auf die Geschichte einer der wichtigsten Gera-Querungen in der Altstadt.

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  • Blick von oben auf die einspurige für Straßenbahnen nutzbare Brücke (30. März 1965)

    Schlösserbrücke: Blick von oben

    1965: Aufgrund von Schäden an den alten Natursteingewölben wurden schließlich im Jahr 1965
    umfangreiche Instandsetzungsarbeiten bzw. ein Teilneubau vorgenommen: an vier Bögen wurden die Sandsteingewölbe durch Betongewölbe ersetzt sowie die zwei westlichen Gewölbe an der "Neuen Mühle" abgebrochen und verfüllt. Seitdem hat die Schlösserbrücke vier wasserführende Durchlässe, von denen an der Südseite drei sichtbar sind und einer durch die "Neue Mühle" verdeckt ist. Unterstrom sind zusätzlich die zwei verfüllten Öffnungen erkennbar. Der ehemalige Zufluss zu den beiden verfüllten Gewölben ist heute Gartenfläche hinter der Mühle. Im Zuge der Verfüllung dieser beiden Gewölbe wurde auch das linke Ufer von der "Neuen Mühle" zur Predigerkirche hin neu befestigt. Der östlichste bereits abgebrochene Bogen wird entdeckelt und endgültig verfüllt.

    © Stadtverwaltung Erfurt, Stadtarchiv
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