Umweltzone: Fragen und Antworten zu Nachrüstungs- und Fördermöglichkeiten

Wo kann ich mich im Internet informieren, ob mein Fahrzeug nachrüstbar ist?

Grundlegend ist es mit Einführung der Umweltzone nicht erlaubt, mit Fahrzeugen ohne Plakette in dem festgelegten Bereich zu verkehren (ausgenommen Oldtimer und besondere Genehmigungen). Durch das Nachrüsten eines anerkannten Dieselpartikelfilters können die Emissionswerte dieser Fahrzeuge verbessert werden, so dass die geforderte Plakette erhalten werden kann.

Nachstehende Internetadressen können zur Information für Nachrüstungs- und Fördermöglichkeiten genutzt werden.

Welche Förderung gibt es bei der Partikelfilternachrüstung bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen?

Die Nachrüstung eines Partikelfilters bei Dieselfahrzeugen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) wurde bis zum Jahr 2016 durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Darüber hinaus ist keine weitere Förderung vorgesehen.

Welche Förderung gibt es bei der Partikelfilternachrüstung bei schweren Nutzfahrzeugen?

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) betreut das Förderprogramm "De-minimis". Im Rahmen dieses Programms können Unternehmen des Güterkraftverkehrs für schwere Nutzfahrzeuge (mindestens 12 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht) unter anderem Zuschüsse für den Erwerb von Partikelminderungssystemen (Förderhöchstbetrag 2.500 Euro je Einzelmaßnahme) beantragen.

Welche Förderung gibt es bei der Neuanschaffung von Elektrofahrzeugen?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst mit seinem Förderprogramm „Elektromobilität“ die Neuanschaffung (Erstzulassung, Kauf oder Leasing) von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Dabei werden für reine Batterieelektrofahrzeuge 2.000 Euro gewährt. Von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybride) erhalten einen Zuschuss von 1.500 Euro. Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells als Nachlass gewährt. Somit werden insgesamt mindestens 4.000 Euro bzw. 3.000 Euro bezuschusst.

Für die Anschaffung von gewerblich genutzten Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen sowie für die Einrichtung von Ladestationen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des KfW-Umweltprogramms zinsgünstige Kredite an. Dabei können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden.