Kunstausstellung im Erfurter Pop-up-Store F11

03.06.2019 13:58

Seit dem 25. Mai 2019 gibt es im Pop-up-Store F11 zusätzlich zum Warenangebot von „naaknaak“ und „Cumpano“ eine Ausstellung erlesener Werke vom Erfurter Künstler Stefan Leyh.

Ein Schaufenster aus Bildern, Taschen und T-Shirts.
Foto: Pop-up-Store F11 Kunstausstellung Stefan Leyh Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Der Kugelschreiber ist Stefan Leyhs favorisiertes grafisches Gerät: „Es bereichert meine Art zu zeichnen - sowohl im Tempo der dabei zu treffenden bildnerischen Entscheidungen als auch in der Brillanz der Farbigkeit im Einklang mit dem verwendeten besonderen Papier.“ 

Leyhs Motive ergeben sich für ihn aus Figuren, Personen oder auch aus bereits  fertigen Darstellungen von Menschen, die ihn zu irgendeinem Zeitpunkt tief beeindruckt haben. Sie sind Akteure seiner Vorstellungswelt, aber in ihrer Darstellung und Eigenart auch Teil einer allgemeinen Erfahrung. Indem Leyh sie abbildet, benutzt er sie als Teil einer narrativen Sequenz. Er findet sie in Geschichten und nutzt sie um seine eigenen zu illustrieren.

In Kooperation mit Jennifer Kunze und ihrem Label „naaknaak“ gibt es sogar eine exklusive „Art Collection“ by Stefan Leyh im Pop-up-Store F11 zu erwerben. Die Gründerin von „naaknaak“ produziert nachhaltig T-Shirts aus Biobaumwolle, die mit Witz und Ironie der Gesellschaft den sprichwörtlichen Spiegel vor die Augen halten. Darüber hinaus bietet sie nun als Sonderkollektion Oberteile mit ausgewählten Motiven von Leyh an, die sie mittels Belichtung einer Fotoemulsion auf den Stoff bringt. „Diese Art von Druck ist sehr aufwendig, bringt aber absolute Einzelstücke hervor, da die Emulsion immer etwas anders reagiert. Dieses Verfahren ist allerdings unerlässlich, um der Detailverliebtheit in Schatten- und Faltenwürfen Leyhs gerecht zu werden.“ so Kunze.

Erstmalig hat das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Erfurt mit dem Pop-up-Store nicht nur zwei Unternehmerinnen die Chance eingeräumt ihre innovativen Produkte im Einzelhandelsverkauf zu testen, sondern auch einem Künstler. Laut Wolfgang Jentz, dem Amtsleiter der Wirtschaftsförderung, wäre es denkbar diese Konstellation in Zukunft fortzuführen.