Gekommen um zu bleiben: Rollenbilder in der Familie und deren Relevanz

13.09.2018 14:28

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Integration von Zugewanderten durch Bildung und Beratung“, die durch das Steuerungsgremium der Bildungsstadt Erfurt initiiert wurde, findet am 26. September 2018 die bereits sechste Veranstaltung statt.

Fachtagung am 26. September

Vier Personen, die Faltblätter in der Hand halten.
Foto: Experten und Expertinnen im Workshop „Gekommen um zu bleiben“ v. l. n. r.: Beate Tröster, Richard Melzer, Birgit Adamek, Dr. Gerald Lengyel Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Im Workshop werden das komplexe Thema Rollenbilder in der Familie, deren Verursachung, deren Relevanz für die Lebenslagen von Menschen und deren Akzeptanz in der Gesellschaft wissenschaftlich erörtert. Die Teilnehmenden sollen mehr Sicherheit in der Betrachtung und Akzeptanz der unterschiedlichen Rollenbilder in der Familie gewinnen. Auch geht es darum, rechtliche Widersprüche zwischen Familienbild, Familienwelt und Arbeitswelt aufzuzeigen und akzeptieren zu lernen.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Fragen, wie „Welchen Einfluss hat Religion auf die Familienbilder?“, „Gibt es Unterschiede je nach Bildungsstand?“ oder „Inwieweit beeinflussen Rollenklischees die Betrachtung der Familie?“

Die Bertelsmann Stiftung hat die Studie „Geschlechterrollen bei Deutschen und Zugewanderten christlicher und muslimischer Religionszugehörigkeit“ veröffentlicht und stellt im Rahmen der Veranstaltung daraus Ergebnisse vor. Als Experten und Expertinnen diskutieren u. a. die Gleichstellungsbeauftragte und der Migrationsbeauftragte der Stadt Erfurt, Vertreter der Agentur für Arbeit sowie die Leiterin des Zentrums für Integration und Migration.

Interessierte sind ab 12:00 Uhr in der Kleinen Synagoge herzlich willkommen, das Veranstaltungsende ist für 16:30 Uhr geplant.

Anmeldungen sind noch möglich bei Birgit Schuster, Bildungskoordinatorin der Stadt Erfurt, unter folgender E-Mail: