Van-de-Velde-Jahr 2013: Ausstellung "Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt"

05.05.2013 10:00 – 08.09.2013 18:00

Sonderausstellung "Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt", die sich u. a. mit der Rekonstruktion der Planungsgeschichte des durch den Ersten Weltkrieg vereitelten Erfurter Museumsneubaues beschäftigt.

Modell eines Monumentalbaues mit zweigeteilter großer Freitreppe.
Foto: © Bildarchiv Angermuseum Erfurt, Fotograf Eduard Bissinger
08.09.2013 18:00

Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt

Genre Ausstellung
Veranstalter Kunstmuseen der Landeshauptstadt Erfurt. Angermuseum
Veranstaltungsort Angermuseum Erfurt, Anger 18, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 6 €, ermäßigt 4 €

Weitere Informationen zur Ausstellung

Die seit 1900 verfolgten Planungen führten über zwei Architekten und mehrere mögliche Standorte 1913 unter Museumsdirektor Edwin Redlob zu Henry van de Velde und konkreten Planungen mit einem Baumodell. Dieses verlorene Modell wird in zwei Größen und Varianten nachgebaut und neben insgesamt 21 Bauplänen, Grundrissen, Fassadenansichten und Schnitten das "Universalmuseum für Erfurt" vor Augen führen.

Die Ausstellung beleuchtet weitere Aspekte: Der Stellenwert, welcher der eben damals im Aufbau begriffenen Sammlung der Moderne im "Museum für Erfurt" eingeräumt werden sollte, ist groß. Henry van de Velde hatte sich schon bei der Planung vergegenwärtigt, wohin der Sammlungsausbau im frühen 20. Jahrhundert führen sollte: zu dem unter den Museumsdirektoren Redslob, später Kaesbach und Kunze stringent verfolgten Sammlungsausbau. Der Rang der Modernen Sammlung (der Klassischen Avantgarde) war so bedeutend im internationalen Vergleich, dass illustre Persönlichkeiten wie Samuel Beckett ihretwegen eigens nach Erfurt kamen. 1937 wurde die Sammlung der Moderne fast zur Gänze im Zuge der Aktion "Entartete Kunst" aus dem Angermuseum entfernt. In der Nebenausstellung "Das verlorene Museum" wird installativ an Inventarkarten und einigen (bewahrten oder zurückgekehrten) Originalen gezeigt, was in van de Veldes "Museum für Erfurt" geplant war auszustellen.

In einem dritten Aspekt der Ausstellung werden die in Thüringen realisierten öffentlichen Bauprojekte Henry van de Veldes in den kulturhistorischen Fokus gerückt.

Als Hauptförderer des Van-de-Velde-Jahres 2013 unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe 13 Ausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen in Apolda, Bürgel, Erfurt, Gera, Jena und Weimar. Getragen wird das Engagement von der Sparkasse Mittelthüringen, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland, der Sparkasse Gera-Greiz sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Die Sparkassen-Finanzgruppe wird damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihrem Anspruch als größter nichtstaatlicher Kulturförderer gerecht.

Mehr Informationen zu Veranstaltungen und Ausstellungen im Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen sowie Routentipps werden unter www.vandevelde2013.de vorgestellt.

Buch zur Ausstellung Miriam Krautwurst und Kai Uwe Schierz (Hrsg.): Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt,
Bielefeld 2013, ISBN 978-3-86678-829-9, Sonderpreis während der Ausstellung € 28,–.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wurde auszugsweise in einem Faltblatt publiziert; vollständig ist es abrufbar unter www.angermuseum.de.

Dank an die Hauptförderer des Van-de-Velde-Jahres 2013 in Thüringen:

  • Sparkassen-Finanzgruppe
  • Freistaat Thüringen
  • Ernst von Siemens Kunststiftung
  • Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena und
  • an den lokalen Förderer: Bethke Projekt Erfurt

Veranstaltungen im Rahmen der Sonderausstellung

Kopf von Henry van de Velde
Bild: Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) Kopf Henry van de Velde (hell) 1917 Holzschnitt Bild: © Städel Museum Frankfurt am Main, Inv. Nr. 65614 © U. Edelmann – Städel Museum – ARTOTHEK 27421

Vorträge, jeweils Dienstag, 18 Uhr (Eintritt frei)

14. Mai 2013, 18:00 Uhr | Prof. em. Dr. Karl Schawelka |»Der neue Stil als moralische Pflicht – Henry van de Veldes Kunstauffassung«

4. Juni 2013, 18:00 Uhr | Dr.-Ing. Norbert Korrek, Bauhaus-Universität Weimar |»Der Architekt Henry van de Velde. Sein architektonisches Werk im Überblick«

25. Juni 2013, 18:00 Uhr | Prof. Dr. Ole W. Fischer, University of Utah, Salt Lake City |»Henry van de Velde liest Friedrich Nietzsche – Von der Philosophie zur Architektur«

9. Juli 2013, 18:00 Uhr | Antje Neumann und Linda Tschöpe, Klassik Stiftung Weimar |»La ligne est une force...Einblicke in Henry van de Veldes kunstgewerbliches Œuvre«

16. Juli 2013, 18:00 Uhr | Dr. h.c. Andreas Hüneke, FU Berlin, Kunsthistorisches Institut | »Chaotiker und Farbenklexer « – Die Aktion » Entartete Kunst « im Angermuseum


20. August
2013, 18:00 Uhr | Dr. Babett Forster, Friedrich-Schiller-Universität Jena | »Alfred Hess und sein Umfeld«

3. September 2013, 18:00 Uhr | Tobias J. Knoblich, Kulturdirektor der Stadt Erfurt | »Warum wir erst seit 100 Jahren wissen, was öffentliche Kulturpolitik ist. Edwin Redslob und die Impulse seiner Zeit"

Führungen

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung | dienstags und sonntags | 15 Uhr
Kunstpause am Mittag – 10 Minuten Kunstbetrachtung | mittwochs | 13 Uhr (Eintritt frei)
Themenführungen | jeden zweiten Donnerstag im Monat | 13 Uhr

Donnerstag, 9. Mai 2013, 13:00 Uhr | Themenführung
„Der Architekt Henry van de Velde. Vom Maler zum Alleskünstler“ mit Elke Beilfuß, M.A., Weimar

Donnerstag, 13. Juni 2013, 13 Uhr | Themenführung
„Das Kunsthandwerk von Henry van de Velde“ im Rahmen der Sonderausstellung mit Dr. Miriam Krautwurst, Kuratorin der Ausstellung.

Donnerstag, 11. Juli 2013, 13 Uhr | Themenführung
„Der Architekt Henry van de Velde und seine Museumsprojekte “ mit Elke Beilfuß, M.A., Weimar

Donnerstag, 8. August 2013, 13 Uhr | Themenführung
Innen nützlich – außen Burg. Der Museumsbau als wegweisender Raumorganismus in imperialem Gewand mit Lisa Kerstin Kunert

Sonntag, 18. August 2013, 15 Uhr | Kuratorenführung
durch die Sonderausstellung „Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt“ mit Dr. Miriam Krautwurst

Sonntag, 8. September 2013, 15 Uhr | Abschlussführung
durch die Sonderausstellung „Henry van de Velde. Ein Universalmuseum für Erfurt“ mit Elke Beilfuß, M.A


Kunstwerk des Monats
jeden ersten Donnerstag im Monat | 13 Uhr
Kuratoren des Angermuseums stellen ein ausgewähltes Kunstwerk aus der Sonderausstellung vor
(Teilnahme im Eintritt inbegriffen)

Sonderführungen und Führungen mit Schulklassen nach Voranmeldung
(0361-655-1640; angermuseum@erfurt.de)

Kunstwerk des Monats im September

stehende Frau aus Birnenholz, teils vergoldet
Foto: Gerhard Marcks, Stehende Frau, um 1922 Birnholz, teilvergoldet H: 96 cm, Standfläche: 14 x 19 cm Foto: © Angermuseum Erfurt, Foto: Dirk Urban

Im Frühjahr 1919 berief Walter Gropius den jungen Gerhard Marcks an das neu gegründete Staatliche Bauhaus in Weimar, um als Formmeister die keramische Werkstatt zu leiten. Geeignete Räume und Fachkräfte fand Marcks erst spät – im Marstallgebäude der Dornburger Schlösser und in dem ortansässigen Keramiker Max Krehan. Seit Oktober 1920 lebte und arbeitete Marcks mit fünf Bauhaus-Studierenden in Dornburg. Der Ort entsprach seinem Ideal vom einfachen und naturnahen, dem für ihn wesentlichen Leben.

Wie viele seiner Zeitgenossen machte er sich auf die Suche nach neuer Orientierung im Alten. Er studierte, inspiriert von Carl Einsteins Buch „Negerplastik“ und Wilhelm Worringers Schrift „Abstraktion und Einfühlung“, nordische Ornamente und gotische Madonnen, altägyptische und afrikanische Skulpturen. Anfang 1922 fragt er in einem Brief an den Freund Richard Fromme: „wo faß ich Dich unendliche Natur? […] wie komme ich aus der verfluchten rationalistischen Methode raus, und fasse den Urgeist, und nicht erst die 27te Ableitung, nicht das Abbild sondern das Wesen?“

Das Streben nach dem Urgeistigen prägt die Form der Stehenden Frau. Sie ist anderen Holzskulpturen dieser Zeit eng verwandt, so dem vergoldeten Relief Frau mit Säugling von 1919, der Thüringer Mutter mit zwei Kindern und dem Frauenakt mit Tuch – beide 1920 entstanden und von dem Erfurter Sammler Alfred Hess erworben. Auf einer vorbereitenden Zeichnung für „Holz“ lassen die Kopfhaltung und das verhaltene Standmotiv der weiblichen Figurenstudien bereits die Skulptur anklingen, sind sonst jedoch noch stark dem Erleben vor der Natur verpflichtet. Dagegen weist die teilvergoldete Holzskulptur der Stehenden Frau deutliche Merkmale formaler Stilisierung auf: so im maskenhaft strengen Gesicht, in der Gestaltung des Haars und der Extremitäten, überhaupt in der flächig-linearen Gliederung von Körperpartien. Sie lassen an die Figuration romanischer Bronzeplastik denken, wie sie z. B. die Hochreliefs der Hildesheimer Bernwardstür überliefern. Während die Nacktheit der Frau den Aspekt ursprünglicher Kreatürlichkeit betont, verleiht die Vergoldung der Darstellung eine transzendente Weihe, welche die Stehende Frau gleichsam zum profanen Kultbild werden lässt.

Seit 1924 im Bestand des Museums, soll sie - verborgen in einem Wäschekorb - der Aktion „Entartete Kunst“ entgangen sein. (Text: Dr. Miriam Krautwurst)

Kunstwerk des Monats im August

Bronzekopf von Hans Walther, dargestellt ist der Museumsdirektor Herbert Kunze
Bild: Hans Walther (1888-1961) Bildniskopf Dr. Herbert Kunze, 1929 Bild: © Hans Walther, VG Bild-Kunst, Bonn 2013; Foto: Dirk Urban

Die 1929 entstandene Bronzebüste des Museumsdirektors Herbert Kunze ist bildlicher Ausdruck der Begegnung zweier Lebenswege: Der Künstler Hans Walther - geboren 1888 in Apolda, lebte und wirkte seit 1892  in Erfurt. Der in 1895 in Staßfurt geborene Herbert Kunze studierte Kunstgeschichte in München, Halle und Leipzig und war seit 1925 Direktor des Angermuseums in Erfurt. Kunze, der der neuen expressiven Kunst aufgeschlossen war traf in Erfurt den Bildhauer Hans Walther. Dessen expressive Kunst manifestiert sich in zahlreichen öffentlichen Aufträgen in seiner Heimatstadt. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten geriet er in den Fokus der Aktion "Entartete Kunst", etliche seiner Werke wurden zerstört und Aufträge blieben aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt sich Hans Walther mit seiner zerstörten Heimatstadt auseinander, so entstand  1947/48 der Zyklus „Totentanz“. Auch Herbert Kunze musste zahlreiche Repressalien in der Zeit des Nationalsozialismus über sich ergehen lassen.  Seine Entlassung 1937 setzte einer ein halbes Jahrhundert währenden fruchtbaren Entwicklung des Erfurter Museums ein jähes Ende. Das Engagement für die Moderne wurde 1937 mit der Beschlagnahme hunderter Arbeiten im Angermuseum und der Amtsenthebung Kunzes geahndet. Nach dem Krieg wieder als Direktor eingesetzt geht Herbert Kunze mit Enthusiasmus die Wiedereinrichtung des Museums an - 1946 eröffnet die Mittelalterabteilung, 1947 die Gemäldegalerie im teilzerstörten Angermuseum.

Beide, Künstler und Museumsdirektor, geraten wieder in Konflikte - diesmal mit der aufkommenden "Formalismusdiskussion" in der DDR. Hans Walther stirbt 1961 in Erfurt, Herbert Kunze muss 1963 ein zweites Mal die Direktorenstelle des Museums räumen. Er stirbt 1975.  (Text: Karsten Horn)

Kunstwerk des Monats im Juli

Porträt des Museumsdirektors Edwin Redslob
Bild: Ernst Ludwig Kirchner (Aschaffenburg 1880-1938 Frauenkirch / Davos) Porträt Edwin Redslob 1924 Öl/Leinwand Bild: © Brücke-Museum Berlin, Dauerleihgabe der Pressestiftung Tagesspiegel

"Lieber Herr Redslob, Ihr Portrait ist fertig und zählt nach meiner Meinung zu den besten Arbeiten dieser Art, die ich geschaffen habe. (…)". Diese Zeilen schrieb Kirchner am 17. Oktober 1924 an Edwin Redslob, der ihn einen Monat vorher auf der Stafelalp bei Davos besucht hatte.

Das Portrait zeigt Edwin Redslob im Wohnraum des Wildbodenhauses und es zählt zu den Besonderheiten dieses Bildes, dass die beiden seitlichen Landschaften sowohl Fensterdurchblicke auf die Bergwelt als auch Gemälde von Kirchner sein könnten. Das Bildnis gehört zu einer Reihe von "Freundschaftsbildern", die zwischen 1924 und 1927/28 entstanden. Typisch für Kirchners Stil dieser Jahre ist der strenge Bildaufbau und die gesteigerten, leuchtenden Farbkontraste von Komplementärfarben und auch von Farben, die im Farbenkreis eng beieinander liegen: So modellierte Kirchner den Kopf Redslobs spannungsvoll aus lilafarbenen Schattenpartien und leuchtend hellen Rottönen. Der Kopf grenzt unmittelbar an die obere Bildkante, so dass der Portraitierte wie eingespannt in das Bildrechteck und in das grün abgesetzte obere Bildfeld erscheint. In einem bebilderten Buch blätternd, blickt Redslob sinnierend seitlich am Betrachter beziehungsweise Maler vorbei.

Auf negative Berliner Zeitungskritiken reagierte Kirchner in einem bekenntnishaften Tagebucheintrag vom 9. Dezember 1926: "[…] Meine Porträts von Gosebruch und Redslob unähnlich? Natürlich sind es keine Fotos, das gehört nicht zur Kunst. Aber gerade bei diesen beiden habe ich gelöst, was ich im Porträt anstrebe: Das Herausarbeiten des Charakters mit Form und Farbe. Meine neuen Mittel der Form geben diese Köpfe absolut. Den blonden Träumer Redslob mit Orange, Blau und Grün. Gosebruch den mystischen Denker und sinnlichen Mann mit Blau und Rotviolett. Aber meine Kunst ist heute den Menschen noch genau so fremd wie damals 1914. Keiner nimmt sich die Mühe, ein solches Bild mit gutem Willen anzuschauen, es zu fragen. Jeder will seine kleinliche Seele gespiegelt haben. Keiner gibt sich Mühe, die neuen Mittel zu untersuchen. Dabei sind doch diese das, was die Moderne überhaupt möglich macht. […]" (Text: Thomas v. Taschitzki)

 

Kunstwerk des Monats im Juni

weißer flacher Teller mit Schmuckdekor
Foto: Bildunterschrift: Tiefer Porzellanteller mit PEITSCHENHIEB Dekor, Meißen 1903; ein reich bemaltes Unikat in der Sonderausstellung des Angermuseums (Leihgabe Hessisches Landesmuseum Darmstadt) © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Henry van de Velde; Ein Unikat des Peitschenhieb Services, Meißen

Das Meißener Peitschenhieb Service von Henry van de Velde –1903 entworfen – kam 1904 in zwei Varianten auf den Markt: eine Serie in Kobaltblau und die Luxusausführung in mattem Gold.
Der im Angermuseum Erfurt ausgestellte Teller ist das Musterstück des Peitschenhieb Services, ein Unikat von 1903. Der dynamische Dekor mit Stromlinien auf der Fahne des Tellers ist einzigartig reich in beiden Farben ausgeführt. Im Vergleich mit den Serienstücken ergänzt ein goldenes Schachbrettmuster die Bemalung.

Die Porzellanmanufaktur Meißen hatte 1903-1904 den in Weimar lehrenden Architekten und Designer Henry van de Velde verpflichtet, ein zeitgemäßes Service entwerfen zu lassen. Sein Ergebnis, ein aus dem Geist der Funktion und der Bewegung entwickelter, kraftvoller Dekor, wendet sich von der Tradition ab, nimmt ein sich änderndes Stilgefühl und Weltbild vorweg.

Jeden ersten Donnerstag im Monat, um 13 Uhr stellen Ihnen unsere Kuratoren ein ausgewähltes Kunstwerk aus der Sonderausstellung vor. Dieses Objekt wird ausführlich besprochen und Sie erhalten einen Einblick in die aktuelle kunsthistorische Forschung.

Die nächsten Veranstaltungen finden am 4. Juli, 1. August, 5. September statt.
Die Teilnahmegebühr ist im Eintrittspreis enthalten.
Führungstreffpunkt ist das Foyer