Erfurter Schmucksymposium und Erfurter Stadtgoldschmied

Erfurter Schmucksymposium

Das Erfurter Schmucksymposium findet seit 1984 statt. Von den drei Erfurter Schmuckkünstlern Uta Feiler, Rolf Lindner und Helmut Senf initiiert und zunächst in ihren eigenen Werkstätten durchgeführt, durch die Kulturverwaltung der Stadt wie auch wechselnde weitere Partner unterstützt, hat sich dieses Projekt nicht nur in Fachkreisen und weit über Thüringens Grenzen hinaus einen guten Ruf erworben und strahlt anregend auf die Entwicklung der Schmuckkunst aus.

Während des kreativen Miteinanders der Beteiligten bestimmen neben regionalen immer auch internationale Aspekte Verlauf und Resultate.

Die Arbeitsergebnisse legen Zeugnis ab: Das konkrete Objekt, oft zeitgenössisches Kunstwerk und funktioneller Schmuck zugleich, manifestiert nicht nur die künstlerische Umsetzung individueller philosophischer Weltsicht, sondern schreibt ebenso ein Kapitel Erfurter Stadtgeschichte.

Seit 1994 hat das Symposium seinen Veranstaltungsort in den Künstlerwerkstätten der Stadt Erfurt, und von diesem Zeitpunkt an wird durch die Stadt Erfurt auf Anregung der ansässigen Schmuckkünstler und Initiatoren des Symposiums ein Arbeitsstipendium für einen Erfurter Stadtgoldschmied ausgeschrieben.

Erfurter Stadtgoldschmied

Der Stadtgoldschmied verbindet eigene künstlerisch-konzeptionelle Wege mit den neuen Erfahrungen aus der Begegnung mit der Stadt und Region, ihrer Geschichte und Gegenwart und vor allem mit ihren Menschen.

Erfurter Stadtgoldschmiedin 2007

„Mit großer Mehrheit befürwortete die Jury die Bewerbung von Helen Britton. Die gebürtige Australierin und in München lebende Künstlerin überzeugte mit ihren bisherigen Arbeiten. [...]“