Katastrophenschutz der Stadt Erfurt

Menschen können sich nicht allein vor allen denkbaren Katastrophen selbst schützen. Sie benötigen Hilfe, Rettung und Unterstützung bei schweren Unglücksfällen, Naturkatastrophen und allen Gefahren, die mit eigenen Selbsthilfemaßnahmen nicht mehr bewältigt werden können.

Katastrophenschutz

Anhänger mit Hochwasserpumpen an der Einsatzstelle Erfurt- Möbisburg. Mehrere Schläuche zum Abpumpen von stehendem Wasser.
Foto: Hochwassereinsatz im Juni 2013 in Erfurt-Möbisburg Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Katastrophenschutz bezeichnet alle Maßnahmen die getroffen werden, um Leben, Gesundheit, Sachwerte sowie die Umwelt während oder noch vor Entstehung einer Katastrophe zu schützen beziehungsweise zu erhalten.

Sämtliche Maßnahmen des Katastrophenschutzes und des Zivilschutzes, die der Abwehr von Gefahren für die zivile Bevölkerung dienen, sind unter dem Begriff Bevölkerungsschutz zusammengefasst.

Zusammenarbeit von Bund und Ländern

Anfahrt des Sanitäts- und Betreuungszug der Stadt Erfurt auf der Anfahrt zur Übung.
Foto: Sanitäts- und Betreuungszug Erfurt Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Der Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall liegt gemäß Artikel 73 des Grundgesetzes in der Gesetzgebungskompetenz des Bundes und ist somit Bundessache. Hingegen ist für den Katastrophenschutz im Frieden diese Befugnis gemäß Artikel 70 des Grundgesetzes den Ländern zugeordnet. Den unteren Katastrophenschutzbehörden sind staatlichen Aufgaben, welche kraft Gesetzes oder aus altem Recht zur Aufgabenwahrnehmung übertragen wurden (übertragener Wirkungskreis).

Es besteht eine enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Art, dass der friedensmäßige Katastrophenschutz auch im Verteidigungsfall Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahrnimmt. Umgekehrt steht das durch den Bund finanzierte Ergänzungspotential des Zivilschutzes den Ländern auch für die Gefahrenabwehr in Friedenszeiten zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern wird derzeit noch verstärkt, um einerseits im Bedarfsfall über ein gemeinsames und schlagkräftiges System zur Schadensbekämpfung zu verfügen und andererseits Synergieeffekte zu erreichen. So hat der Bund in dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur weiteren Verbesserung des Bund-Länder-Krisenmanagements das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) in Bonn eingerichtet.

Kontakt

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Abteilungsleiter
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St.-Florian-Straße 4
99092 Erfurt

St.-Florian-Straße 4, 99092 Erfurt

Weitere Informationen

zuständiger Sachbearbeiter Stabsorganisation/ Bevölkerungsschutz: Herr Götz, Telefon: +49 361 7415031